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Brunzdummer Wulff – triumphierende Springer-Presse

4. Januar 2012

Es hat schon was, wenn sich die Deutschen in ihrer Mehrheit zum Anpinkeln ihres Präsidenten versammeln und sich gleichzeitig mit den Dreckschleudern der Springer-Presse solidarisieren. Was aber passiert gerade wirklich?

Sicherlich ist da ein brunzdummer Bundeswulff, der – und da ist er nicht gieriger als andere mehr oder weniger korrupte Politiker – sich billige Kredite verschafft hat und in jeden Unternehmerarsch, der ihm vorgaukelte, er sei ein bedeutsamer Mann, gekrochen ist. Und jetzt entsprechend danach stinkt. Daß er außerdem noch so bescheuert war, die Springerpresse anzustinken, zeugt vom Verlust jeglicher Bodenhaftigkeit.

Aber das ist eigentlich nur die Wurst, die am Stock der Bildzeitung hängt und nach der die Gabriels, Gysis und Künasts schnappen, ohne es zu blicken, daß sie allesamt von dieser vorgeführt werden.

Denn die Springerpresse hat, indem sie den ersten Mann in diesem unserem Lande scheibchenweise vorgeführt, zerlegt und gegrillt hat, deutlich gemacht, wer die Macht in diesem unseren Staat hat. Sie hat eine klare Botschaft an das mehr oder weniger auf seinen eigenen Vorteil und die Verteidigung ihrer eigenen Pfründe bedachte Politikervolk gesendet, daß es keinen Widerstand gegen sie geben kann. Im Gegensatz zu staatlichen Stellen können Pressearchive auf Vorrat speichern. Jahrzehntelang. Und entsprechend mit langem Atem unbotmäßige Kandidaten mit unbequemen Fakten aus deren zeitnaher oder länger zurückliegenden Vergangenheit konfrontieren.

Die Springerpresse hat -im konkreten Fall in schönem Wechsel durch WELT und BILD – nichts anderes praktiziert und dadurch klar gemacht, daß in diesem Staat nichts ohne ihre Zustimmung geschieht. Die würde sich – und das ist der Merkel und dem Steinmaier klar – auch jederzeit weitere unsichere Kantonisten in den jeweiligen Reihen vorknöpfen.

Und das Schönste für die Skandalblätter ist, daß die Medien und die deutschen Michels sich hinter ihnen versammeln und der ganzen Machtdemonstration ihren Segen geben. Wulff ist dabei nur ein kleines Bäuerlein im großen Schach um die Macht. Und die Springerpresse verfügt beileibe nicht nur über die Springer in diesem Spiel.

Über Wulff wird diskutiert. Über die Springerblätter nicht. Die dürfen weiter hetzen – und das in Zukunft nahezu grenzenlos.

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19 Kommentare leave one →
  1. 4. Januar 2012 22:43

    Das ist einer der ganz wenigen intelligenten Kommentare in der Causa Wulff *chapeau*, der sich wohltuend von den Empörungs-Onaniern in zahllosen Blogs abhebt.

    Saludos del Uhupardo

  2. 4. Januar 2012 22:44

    Eben, genau das ist schade, verwerflich, skandalös: daß nicht über die Presse die Axt geschwungen wird, sondern über „ein kleines Bäuerlein im Schach um die Macht“. Wulff ging mir nebenan zur Schule, Rats vs EMA, aus ihm hätte ein normal dämlicher Bürger werden können. Aufgeklärt, kapitalorientiert, Fußballsupportend. Aber nein, CDU, RA, OB, MP, BP: die Karriere menschlich Gescheiterter. –
    Die BILD hat jetzt den Bonus des Journalismus, welcher der Springerpresse insgesamt mühsam abgeräumt wurde in den letzten dreißig Jahren durch kleine Kritik. Aber, es stimmt ja: nur mit der Welt hat dieses Lesevolk sein Bild. Deutschland den deutschen Lesern und Leserinnen! Wie immer also.

    • 5. Januar 2012 20:40

      Ich spediere mal meinen heutigen Kommentar von meinem Blog hierhin:

      BILD widersprach dem ZDF-Interview bei Wulffs Behauptung, er habe mit seinem Anruf bei ihrem Chefredakteur Kai Diekmann eine Berichterstattung zu seinem Hauskredit nur verschieben, aber nicht verhindern wollen. Die BILD inserierte heute ihr Vorhaben, die betreffende Passage der Anrufaufnahme zu veröffentlichen. Diekmann an Wulff: «Wir möchten dies nicht ohne Ihre Zustimmung tun und bitten Sie deshalb im Sinne der von Ihnen angesprochenen Transparenz um Ihr Einverständnis zur Veröffentlichung.»

      Wer die Macht hat, ohne jede Gefahr um Zustimmung zur Ausübung seiner Macht zu bitten, und zwar den ohnmächtig im Netz der demokratischen Gewalten zappelnden Gefangenen, dem gehört aus dem Kapitel Kulturindustrie dieses zitiert: „In der Tat ist es der Zirkel von Manipulation und rückwirkendem Bedürfnis, in dem die Einheit des Systems immer dichter zusammenschießt.“

      Oder: Ein Bundespolitiker hat eine Zeitung in der Hand. Welche ihn? – Und: Die Verfassung des Publikums, das solchen interessierten Polit-Boulevard für relevant hält und hochhält in eigentümlichen Positionsnahmen statt das Ganze abzulehnen, ist Teil des Systems, nicht seine Entschuldung. (Ebenfalls aus der Dialektik der Aufklärung zitiert.)

      • 6. Januar 2012 12:17

        „Und: Die Verfassung des Publikums, das solchen interessierten Polit-Boulevard für relevant hält und hochhält in eigentümlichen Positionsnahmen statt das Ganze abzulehnen, ist Teil des Systems, nicht seine Entschuldung.“

        Neben dem Lob der Frankfurter Schule möchte ich mich diesem Kommentar anschließen. Beispielsweise bei der deutschen Bombardierung Jugoslawiens war nichts zu spüren von einer vergleichbaren deutschen Empörung. Eventuell wegen fehlender Relevanz?

  3. 4. Januar 2012 22:46

    Ich denke, dass die Springers noch mehr gegen Wulff in petto haben. Schon komisch, den Guttenberg haben sie geliebt und werden auch da darauf zurückkommen……

  4. 5. Januar 2012 00:10

    „Über Wulff wird diskutiert. Über die Springerblätter nicht. Die dürfen weiter hetzen – und das in Zukunft nahezu grenzenlos.“

    Zustimmung.

  5. 5. Januar 2012 19:43

    Skandalös empfinde ich eher diese unappetitliche Verquickung insgesamt – allerdings auch erhellend, wenn man das Wort im Zusammenhang mit dieser Moddergrube aus Springerpresse und Politik überhaupt gebrauchen kann.

  6. selcarim permalink
    5. Januar 2012 20:20

    Zur Erheiterung darf ich vielleicht etwas, nicht ganz ernst gemeinte, Verschwörungstheorie beisteuern 🙂

    These 1
    Wulff war seines Amtes überdrüssig und hat – in Absprache mit den traditionell unionsfreundlichen Springer-Blättern Bild und Welt – seinen Rückzug vorbereitet. Dann kann er künftig mit den etwa 200.000,– Euro Jahresgehalt bis zum Lebensende (ganz ohne Arbeit) + Dienstwagen mit Fahrer + Büro und Sekretärin, die ihm bis zum Ende seines Lebens auf Kosten der Steuerzahler zustehen, in der Karibik seine 2. Jugend mit der 2. Ehefrau genießen (er ist ja noch verhältnismäßig jung). Man kennt sich, man hilft sich (Springer-Verlag: Friede Springer-Matthias Döpfner-Kai Diekmann-Nikolaus Blome / Christian Wulff) und … „eine Hand wäscht die andere“

    These 2
    Der, inzwischen ungegelte, Guttenberg wurde im US-Exil auf sein Amt als künftiger Bundespräsident vorbereitet, er gilt als Favorit der Neocons in den USA, die über gute und enge Beziehungen zum Axel Springer Verlag verfügen Und …, da musste Wulff erst einmal (unfreiwillig) den Sessel räumen …

    🙂 🙂 🙂

  7. ForenBoy permalink
    5. Januar 2012 20:25

    Dabei wird auch hier leider „vergessen“, dass Wulff selbst es war, der dieses unsägliche „Pfand“ der Springerpresse in die Hände (oder besser auf die Mailbox) gespielt hat.

    Der Springerpresse jetzt vorzuwerfen, dass sie dieses jetzt werbewirksam ausspielt, ist genau so naiv wie die Vorwürfe in Richtung derer, die das Vorgehen gegen Wulff jetzt goutieren.

    Ich finde, dass diese Vorgänge völlig zu trennen sind von den grundsätzlichen Überlegungen zu der „Macht“ der Presse, die ich hier jedoch völlig überzogen dargestellt sehe.
    Die Presse hat nur soviel „Macht“, wie sie „Futter“ hat, das ihr die Protagonisten zuvor selbst zugespielt haben, in guten wie in schlechten Zeiten.

    Auch hier war es Wulff selbst, der mit Gattin doch kein Fettnäpfchen ausgelassen hat, um auf möglichst vielen Titelseiten zu prangen.
    Da ist es doch ganz „natürlich“, dass bei einem „Fall“ wie diesem, dann alle gesammelten Interna nun auch gegen die einstigen Speichellecker verwendet werden können.

    Durch die Verweigerung der Veröffentlichung seiner Sprachnachricht hat sich Wulff den strick selbst um den hals gelegt, und das ist auch gut so.
    Der Boulevard macht also nur seine ganz „normale Arbeit“, denn das ist seine Bestimmung.

    Dass sich sogar die „seriöse“ Presse mit Springer mehr oder weniger „solidarisiert“hat, ist ebenfalls ein „Verdienst“ des bösen Wulff, schließlich hat er zu seinem peinlichen Interview gestern fast die gesamte Presse ausgeschlossen, also auch hier, selbst schuld.

    • ForenBoy permalink
      5. Januar 2012 21:01

      das kommt davon, wenn man eine dicke Lippe riskiert: http://j.mp/xqNiNO

      • ForenBoy permalink
        6. Januar 2012 00:44

        die Zensur hier ist ja bemerkenswert, besonders im Hinblick darauf, wie sich hier über Springer das Maul zerrissen wird.

        • 6. Januar 2012 11:55

          Welche Zensur denn?
          Hier stehen doch alle Deine Kommentare?

          • ForenBoy permalink
            14. Januar 2012 01:15

            ganz einfach, Hermanitou:
            nachdem mein Beitrag von 20:25 nicht frei geschaltet wurde, habe ich um 21:01 die „dicke Lippe“ vom bösen Wulff nachgelegt.

            Als dann nur dieser frei geschaltet wurde, schrieb ich den „Zensurtext“.
            Was dann geschah, war noch typischer, nämlich auch der böse Wulff verschwand wieder…..

            Dass nun alles dasteht, habe ich nicht mehr verfolgt, finde ich aber gut, auch wenn ich hier nicht willkommen bin.

            Danke Andreas Fecke, das mit den Daumen (nach unten) ist allein Deinem positiven Kommentar zu dem meinen geschuldet, die „kleinen“ Geister lassen grüßen……
            Hat ungefähr die Qualität der DSDS-Jury des Gossensenders RTL.

    • andreasfecke permalink
      8. Januar 2012 20:39

      Der Artikel oben ist wunderbar geschrieben und treffend. Dein Kommentar ergänzt ihn bestens, konträr.
      Beides stimmt, und hat zusammen zumindest mich befähigt, mir eine Meinung ohne hintergründiges Unwohlsein zu bilden.
      13 Kommentare habe ich hier gelesen und möchte Dir sagen:
      Gib nichts auf diese Daumen Hoch – Daumen Runter – Umfragen.
      Die haben wohl weniger mit Deinen Argumenten zu tun als mit der Mentalität einer geschlossenen oder verschlossenen Gruppe.

  8. selcarim permalink
    6. Januar 2012 19:43

    Wer zu blöd ist die Zeitungen „Junge Welt“ und „Junge Freiheit“ zu unterscheiden, sollte wohl nicht so eine „dicke Lippe“ riskieren :-), sich lieber ausschließlich schwachsinnigen TV-Sendungen,wie „*** The Voice of Germany“ widmen und schweigen, wenn sich hier Erwachsene unterhalten :-).

    ForenBoy | 6. Januar 2012 um 00:33 | Kommentar Nr. 51 in ’sweetheart’s blog‘
    „brunzdummes Blog von Magda mit einem brunzdummen Artikel einer zickigen Ex-“Herausgeberin“ als Aufhänger, zwei Ossis haben sich da wohl gefunden. Da spricht eine was von linker Gesinnung und veröffentlicht das ausgerechnet in der sehr weit rechten Jungen Welt, das nenne ich mal ein Eigentor …“

    http://bit.ly/ck96f
    http://bit.ly/12lyOH

    (*** ForenBoy | 6. Januar 2012 um 02:00 | Kommentar Nr. 53 in ’sweetheart’s blog‘
    ‚Mic Donet, einer meiner Favoriten bei „The Voice of Germany“ …‘)

    • andreasfecke permalink
      8. Januar 2012 21:18

      Pardon.

      Ich habe diesen sich über mehrere Tage erstreckenden Dialog in ‘sweetheart’s blog’ angegoogelt und komplett gelesen.
      http://sweetheart2010.wordpress.com/2012/01/02/gleich/
      Etwas „kindlich“ vielleicht,
      dialogieren da zwei Erwachsene, keine ausgesprochen rechten oder „linken“, letzteres Adjektiv setze ich aus nostalgischen Gründen noch in Anführungsstriche.

      Ohne smileys, die wie bei Ihnen vielleicht darauf hinweisen sollen, dass hier Satire stattfindet, tauschen die Beiden sich aus.

      Satire aber trägt auch eine Aussage in sich.
      Satire wird zu erbärmlichem Zynismus kleiner Geister, wenn sie sich gegen alles oder besseres richtet.
      Satire kommt ohne bruchstückhafte und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate aus.

      Das, mein Kind, ist bei Ihnen der Fall.
      Das Leben ist lang,
      ich hoffe auf Besserung!

      Ansonsten: bewerben Sie sich doch bei der Bildzeitung, Referenzen haben Sie hier schon genug!

    • ForenBoy permalink
      14. Januar 2012 01:38

      wie sagte der gute Nuhr nochmal? „wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber mal die Fresse halten“, Recht hat er.

      Deshalb eine kleine Nachhilfe: (wenn schon nicht die lieben MI-Kollegen nachhelfen, haben sie doch oft genug die „Junge Welt“ mit ihrem Lieblingswort „antisemitisch“ belegt):

      Zu meiner Einschätzung der „JungenWelt“ zitiere ich mal den User LucasPriest aus dem antifa-Lager, der schreibt:
      „die junge welt ist keine linke zeitung die sich mal einen fehltritt erlaubt hat, sondern eine linke zeitung die für antisemitische hetze, nationalismus, völkisch-rassistische denke, verschwörungsideologische rotze, antiamerikanismus, verkürzten „antikapitalismus“ (hass auf böse bonßen, „böses finanzkapital und liebes industriekapital“, etc.), steht.“

      Ich darf an folgendes erinnern:
      Den absoluten Höhepunkt vollbrachte die Junge Welt am 13. August zum 50.Jahrestag des Mauerbaus. Auf der Titelseite zeigten Sie das Brandenburger Tor mit Kampftruppen davor- mit einem großen Danke. Die Schlagzeile ist illustriert mit einem Bild einer DDR-Betriebskampfgruppe, die am 13. August 1961 mit der Waffe in der Hand den Bau der Mauer absicherten.
      Darunter:
      Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke

      für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa
      für 28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen
      für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit
      für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«
      für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen
      für 28 Jahre ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt
      für 28 Jahre Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen
      für 28 Jahre Club Cola und FKK
      für 28 Jahre ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken
      für 28 Jahre ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin
      für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe
      für 28 Jahre munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen
      für 28 Jahre Bildung für alle http://j.mp/zWiEoF für mich ein rechtes Ossi-Hetzblatt.
      Dass also die besagte Ex-Herausgeberin sich dort zuhause fühlt, ist daher nicht verwunderlich.

      Die tatsächlich „linke“ Zeitung ist die Jungle World http://j.mp/ytA7Pr

  9. 8. Januar 2012 21:24

    Dios mio, andreas, können Sie nicht wenigstens „Anklicken auf eigene Gefahr“ dran schreiben bei solchen sweetheart-Links? Haben Sie gar kein Mitleid?

  10. ForenBoy permalink
    14. Januar 2012 19:32

    wie sagte der gute Nuhr nochmal? „wenn man keine Ahnung hat, sollte man lieber mal die Fresse halten“, Recht hat er.

    Deshalb eine kleine Nachhilfe: (wenn schon nicht die lieben MI-Kollegen nachhelfen, haben sie doch oft genug die „Junge Welt“ mit ihrem Lieblingswort „antisemitisch“ belegt):

    Zu meiner Einschätzung der „JungenWelt“ zitiere ich mal den User LucasPriest aus dem antifa-Lager, der schreibt:
    „die junge welt ist keine linke zeitung die sich mal einen fehltritt erlaubt hat, sondern eine linke zeitung die für antisemitische hetze, nationalismus, völkisch-rassistische denke, verschwörungsideologische rotze, antiamerikanismus, verkürzten „antikapitalismus“ (hass auf böse bonßen, „böses finanzkapital und liebes industriekapital“, etc.), steht.“

    Ich darf an folgendes erinnern:
    Den absoluten Höhepunkt vollbrachte die Junge Welt am 13. August zum 50.Jahrestag des Mauerbaus. Auf der Titelseite zeigten Sie das Brandenburger Tor mit Kampftruppen davor- mit einem großen Danke. Die Schlagzeile ist illustriert mit einem Bild einer DDR-Betriebskampfgruppe, die am 13. August 1961 mit der Waffe in der Hand den Bau der Mauer absicherten.
    Darunter:
    Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke

    für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa
    für 28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen
    für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit
    für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«
    für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen
    für 28 Jahre ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt
    für 28 Jahre Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen
    für 28 Jahre Club Cola und FKK
    für 28 Jahre ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken
    für 28 Jahre ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin
    für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe
    für 28 Jahre munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen
    für 28 Jahre Bildung für alle http://j.mp/zWiEoF für mich ein rechtes Ossi-Hetzblatt.
    Dass also die besagte Ex-Herausgeberin sich dort zuhause fühlt, ist daher nicht verwunderlich.

    Die tatsächlich „linke“ Zeitung ist die „Jungle World“ http://j.mp/ytA7Pr

    Wer also hier brunzdumm oder rechts ist und etwas durcheinander bringt, ist doch leicht erkennbar, oder?

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