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5. März 2012

Vorwärts und nicht vergessen!

Da zittern und zetern die deutschen Medien und Politiker über die russischen Präsidentenwahlen, als käme das Ende der Welt nach der Wahl von Putin. Ein kleiner Vergleich zu der anstehenden Präsidentenwahl hierzulande lohnt sich:

Nach Lage der Dinge wird Wladimir Putin Präsident mit einem Wahlergebnis von ca. 63%, Gauck wird hier Präsident mit einem Wahlergebnis von  schätzungsweise über 90%.  Und hierzulande mahnt man an, daß es in Russland ja keine echte Wahl gegeben hätte, weil das Wahlergebnis ja von vornherein fest stand (!)

In Russland, so habe ich der Berichterstattung entnommen, gibt es eine „fröhliche und aufmüpfige“ Opposition, die ohne jegliche Behinderung in russischen Städten demonstrieren kann, in Deutschland gibt es eine Schwarmintelligenz nahe der Dummheitsuntergrenze, die sich von der Springerpresse vorsagen lässt, was gerade politisch korrekt ist.

Die deutschen Herrscher hätten gerne ein Russland ohne Putin, was den Rückkehrschluß zulässt, daß ihnen der Kommunist Sjuganow ( bestplazierter Oppositionskandidat) viel…

Ursprünglichen Post anzeigen 679 weitere Wörter

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7 Kommentare leave one →
  1. Der Bassist permalink
    5. März 2012 23:02

    Der an der Bremer Brücke mehrfach ausgepfiffene Christian Wulff hat mit seiner kleinbürgerlichen Schnäppchenvitalität dem GROSSEN AMT so sehr geschadet, daß es via Medien genau für diesen WOLKENGAUCK wieder moralisches Hochamt erhalten hat. GAUCK beerbt die neue AMTSKONTUR, und der HIMMELSSCHWÄTZER wird wirksamer sein als der Normalbürger aus dem Osnabrücker Land. Eine sehr sehr dunkle Dialektik des gesellschaftlichen Gesamtzusammenhangs. – Schade, ich wollte beiden mal ein Glas Herliches Herforder in den Kragen kippen. Ganz ohne Dialektik und weiteres Nachdenken!

  2. 5. März 2012 23:25

    Gauck ist ein ‚Nationaler Konsens‘, ist ein Neunzehnvierzehn vor allem der bürgerlich-linken Alternative, von SPD und GRÜNEN. – Schon mit dem ersten Pfefferminztee und dem ersten Jever FUN habe ich diesen Politfuzzis nicht mehr vertraut. Und das ist schon zweiunddreißig Jahre her … Und die deutsche Nationalmannschaft interessiert mich als Fußballfan auch nicht; nur als Thermometer des Nationaloutputs.

  3. 6. März 2012 13:48

    Das mit den Prozentzahlen ist ja n dicker Hund! Hehe.
    Bin aber froh, dass Putin sich für gefaelschte Wahlen entschieden hat. Er waere vermutlich auch bei „ehrlichen“ Wahlen gewaehlt worden, haette dann aber weniger zu erklaeren, als jetzt.

  4. 7. März 2012 16:24

    Das wäre ja ein Ding wenn Gauck eine Stasivergangenheit hätte. Vielleicht tritt er vor seiner Wahl noch zurück. Das wäre ein Novum. Hihi.

  5. 8. März 2012 21:46

    Joachim Augstein, der Verleger, der mit BILD-Blome kann, schreibt in seinem DerFreitag eine Anekdote über Gauck, die sooo beginnt, und sich dann totschreibt, wie es seit je SPIEGELart ist für unkritischen nicht auf den Punkt kommenden Journalismus: : : Staatsgegner, Staatsdiener. 
Welche Rolle spielte Joachim Gauck wirklich in der DDR? Teile seiner Akte bei der Stasi und Vorwürfe eines Ex-Bürgerrechtlers werfen ein anderes Licht auf den Präsidentschaftskandidaten – demnach war der Staat auch sehr zufrieden mit ihm.
    Joachim Gauck ist ein Mann der Ordnung: Die westliche Studentenbewegung von ’68 war ihm suspekt, und die zeitgenössische Kapitalismuskritik hält er für „albern“. Das ist bekannt. Dass er womöglich aus demselben Geist heraus mit der DDR-Opposition seine Probleme hatte, ist weniger bekannt. Ein Blick in die von der Stasi geführte Akte über Gauck, zeigt ihn von einer Seite, die heute im Schatten der allgemeinen Begeisterung liegt, mit der der neue Konsenskandidat für das Amt des Bundespräsidenten erwartet wird.
    Auch Joachim Gauck, der einmal Herr der Stasi-Akten war, hatte eine Akte. Unter dem Namen „Larve“ wurde er von der Stasi sechs Jahre lang in einem so genannten Operativen Vorgang bearbeitet. Das heißt, er wurde von Spitzeln überwacht, damit ihn der Staat einschätzen und beeinflussen konnte. Es lohnt sich, einen Blick in diesen Ordner zu werfen. Gauck hat nie behauptet, ein Oppositioneller gewesen zu sein. Laut Akte war er der Stasi zumindest in einem Fall dabei behilflich, gegen die Opposition vorzugehen. War dieser Pastor Gauck, der heute als moralische Instanz wahrgenommen wird, ein Werkzeug der staatlichen Interessen?

    • 8. März 2012 22:04

      e2m [Liebe Grüße!] schreibt in seinen AUSRUFERN dazu: „Die Wochenzeitung der Freitag enthüllt in ihrer online-Ausgabe, dass Joachim Gauck maßgeblich den ‚Kirchentag von unten‘ 1988 in Rostock verhindert haben soll. Treffen die Angaben zu, dürfte Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidat nicht mehr in Betracht gezogen werden.“

      • 9. März 2012 00:28

        Richtig. Das ist ein ganz wendiger Geselle, der uns da als Präsident präsidiert wird. Mit einer ganz dicken Schleimspur nahe dem Arsch der First Class.

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