Skip to content

Was machen sie jetzt? (II): Copy & Paste

14. November 2011

Ich bin ein Meister des Copy & Paste. Gegen mich sind Doktorandinnen und Doktoren nur bemitleidenswerte Anfaenger.
Warum auch nicht? Es wird so viel geschrieben in der Welt, und anders als bei der Musik vergeht Geschriebenes langsam und schlecht. Die Welt aber ist voll genug.

Also (zuerst das von heut morgen):

„I mean living must be your whole occupation. Living is no laughing matter: you must take it seriously“ (Nazim Hikmet)

Dann zu Ground Zero. Was ich am Zehnjahrestag machte, weiss ich net mehr, aber vor gut zehn Jahren schrieb ich ein Gedicht darüber:

Bethlehem – Ground Zero

so schwarz war der himmel
und dieser unverhoffte einschlag
im stall
stroh wird gold
verbreitet tyrannenzittern
fortdauernde freiheit
auf lämmerweiden
(naja, is ja bald Weihnachten, gell?)

Genau ein Jahr nach Ground Zero warn wir in Ephesus (Efes):

„11 Eylül 2002 Çarşamba
Vertreibt die Tyrannen, wo ihr sie trefft! Zur einjährigen Erinnerung an den Anschlag auf die Twin Towers in New York: aber wer hat die Taliban und Bin Laden ausgebildet und bezahlt?

Wir waren den Tag in Ephesus. Wir sahen viel und nichts. Was würde jemand hier wahrnehmen, der von Geschichte unberührt wäre? Schöme, exakt gefügte Steine, viele Trümmer, eine ganz besondere Landschaft zwischen Ebene und Bergen, wahre Wunder von Marmorstrassen, mit diesen spielend, plastisch-elastisch und sehr aromatisch an den Rändern. Wir sehen den Tempel der Hestia, der das Feuer heilig ist und die Medusa, die vom Giebel aus ein Monument beschützt und Hermes den Schaf- und Rinderdieb und Krösus, den unser Führer Kayhan hasst, weil er das Geld erfand, und Alexander, den er liebt, weil er auch gerne alles sofort hätte. Dies ist kein apollinischer Ort. Wie auch? Die Amazonen haben ihn gegründet, die grosse Kybele, Erd-und Muttergöttin, erst später Artemis genannt, herrschte hier. Der alte Heraklit, damals jung, sah alles aus dem Feuer entstehen und alles fliessen.
Die Führungen gehen vom Nord- zum Südtor, in dichter Folge drängen sich die Gruppen. No water inside! schallt es von ausserhalb des Zauns und tiri milon, tiri milion, Efes, Efes, havalook, havalook! von drinnen. Die Führer halten an bestimmten Punkten an, die folgende Gruppe wartet schon, Englisch, Deutsch, Russisch, Tschechisch, Spanisch, Italienisch schallen gleichzeitig ans Ohr. Gegenüber der prächtigen Bibliothek ist das Hurenhaus. Warum? fragt Kayhan uns. Natürlich, damit die Mænner ihren Gattinnen sagen konnten: Schatz, ich gehe eben nochmal in die Bücherei! Wir dürfen die Leute nicht langweilen, sagt Kayhan später im Bus. Hier sagt er: auch ich bin ein Epheser! Auf unseren Fotos werden viele fremde Leute sein, etwa das hübsche japanische Mädchen im roten Mini mit ihrer Freundin, und wir werden auf deren Fotos auftauchen, neue Geschichten werden entstehen, wenn die Blickebenen sich verändern und Menschen plötzlich in einer Beziehung stehen, die sich nur auf dem Bild finden lässt. Hier vor der Bibliothek, der drittgrössten des Altertums nach Alexandria und Pergamon, knipsen alle kreuz und quer durcheinander, heben den Arm zum Signal, während sie angestrengt durch den Sucher schauen, bitten andere, stehenzubleiben, bitten noch andere, jetzt von ihnen ein Bild zu machen. Ljubica dort auf der Treppe wird ganz klein sein, denn Yağmur fotografiert sie aus fünfzig Metern Entfernung. Ich setze Dilek vor die Sophia. Sie lacht auf dem Bild.
Am wenigsten ist vom Wunder des Artemistempels geblieben. Aus dem Bus sehen wir hinter kleinen Bauernhöfen und Werkstätten in der Senke eine einzige grosse Säule ragen. Jetzt fang mir nicht mit dem Psychopathen an, der in der Nacht, da Alexander der Grosse geboren wurde, den Tempel in Brand steckte, damit er, Herostrat, für immer in Geschichts- und Schulbüchern erwähnt werde! Wir schreiben jetzt und hier die Geschichte um: In der Nacht, als das grosse Artemision, eines der sieben Weltwunder, abbrannte, wurden überall auf der Welt Kinder geboren, überall starben Menschen, überall wurden welche gezeugt. Die Ursache des Brandes konnte nie geklärt werden.
Und wie sagt Kayhan der wackere, mit den Worten des Evangelisten Johannes, der auch hier wohnte? Gott braucht kein Haus, er ist überall.
Auf dem Rückweg sehen wir rechts der Strasse die Reste der antiken Stadt Magnesia liegen. Einige Hunde und Katzen streunen oder dösen in der milden Herbstsonne. Kein einziger Tourist stapft durch die Trümmer. Ground Zero, zweiter Take.“

(Schau, schau: die Grosse Göttin! Aber, notabene: sie war nackt – siehe Venus von Willendorf – und trug also keine Burka).

Wir alle lernen in der Schule von Caesar – aber niemand sagt uns, das er den Befehl gab, die Bibliothek in Alexandria einzuaeschern – und vom üblen Brutus, dem Tyrannenmörder. Hier is was über ihn:

„Wir diskutieren über Tyrannenmord. Nie, sagt Dilek, nie darf man einen umbringen. Mir war Brutus aber sympathisch. Er sah, wie Caesar die Republik nach und nach verriet, unterhöhlte und schließlich abschaffte. Klar gibt es immer Egomanen und selbstherrliche, selbstverliebte Typen, die ihren eigenen Ehrgeiz und ihre Geilheit an der Macht mit dem angeblichen Nutzen des Staates verbrämen. Brutus aber liebte die Republik, liebte DIE IDEE der Republik und tat schließlich alles, um sie zu retten. Wurde sogar zum Killer dafür. Brutal, nicht? Hätte er sich lieber auf seine Villa in Capri zurückziehen und dort reich, angesehen und friedlich leben sollen? Hätte er vielleicht sogar eines der Ämter im neuen Kaiserreich annehmen, sich selbst verraten sollen? Oder, wie nach ihm Ovid, die Verbannung auf sich nehmen?
Stell dir vor, sagt Dilek, du sitzt neben deinem Freund. Ihr redet wie immer. Er ahnt nichts aber du weißt, dass du ihm binnen kurzem das Messer in den Leib stossen wirst!
Natürlich ist es Brutus schwergefallen. Also: setzt einmal für den Namen Brutus Georg Elser ein. Oder noch zugespitzter: was wäre geschehen, wäre Hitler 1934 umgebracht worden?
Die Frage ist, sagt Dilek, ob ein Tyrannenmord wirklich etwas ändert. Diese Frage ist nie zu beantworten. Aber sie hält niemanden von seinem Tun ab.
Ich denke an die Büste Brutus’ in Rom.
Könnte es sein, frage ich, dass sowohl Caesar als auch Brutus ‚moderne‘ Menschen waren? “

Aber nu na klar noch was über Hunde (die dürfen nie fehlen):

„27 Temmuz 2002 Cumartesi
Boncuk bellt ein Trio mit anderen Hunden aus der Gegend. Es ist sechs Uhr zehn. Beim Ascheimer an der arschsteilen Strasse sahen wir gestern Katzen. Wir sassen auf dem Bordstein. Dıe arschsteile Strasse ist sehr schweisstreibend, selbst in der Nacht. Die Katzen sprangen nach Rang und Ordnung in den Ascheimer und suchten nach Essensresten. Sie sind aegyptisch mager. Die Sehnsucht nach Zuwendung, selbst Steine haben sie. Wir haben einen Backofen gekauft, für 85.- €. Im Dolmuş-Taxi karren wir ihn nach Hause, stellen ihn auf den Balkon. Das Essen ist schon vorgekocht. Heute abend kommt unser erster Gast, der Nachbar Ali Bey. Er wohnt alleine und anscheinend ist er Taucher. Wir haben auch einen Schwamm gekauft. Vielleicht hat er ihn aus der Tiefe geholt? Dilek fasst den Schwamm mit Gruseln an, als sei er lebendig. Unser Duschwasser ist wie alle Tage sehr warm, da es von der Dachtonne kommt.

28 Temmuz 2002 Pazar
Nie schliesst man hier die Tür, bevor der Gast verschwunden ist. Wir sitzen mit Ali Bey, auf dem Tisch türmt sich Dileks Dinner. Das Meer verschwindet in Schwarz, aber es wirft Discomusik zurück und traegt Lichter. Auch Ali Beys Augen sind braunweisse Lampen wenn er redet und wenn er zuhört. Sein Oberkörper ist in Bewegung, er sitzt weit vom Tisch und rückt wieder heran, seine Arme schlingt er um den Leib, verschraenkt sie, faehrt mit den Haenden unters T-Shirt. Da er nicht Englisch spricht, höre ich meist zu. Die Türkische Sprache kommt und geht wie Wellen zwischen Dileks und seinem Mund, ein Strom von aufeinanderfolgenden Worten auf dem die Stimme reitet. Dilek legt mir die Hand aufs Knie, wenn sie übersetzt. He says…. In Marmaris nicht weit von hier ist ein amerikanisches Kriegsschiff gelandet, eine ganze Kleinstadt. Die Amerikaner planen 200 Jahre voraus. Jetzt dann Irak, dann nehmen sie sich Iran. Geld, Macht und unbegrenzte Eigenliebe, die über Leichen geht. (Ich werfe ein: es wird ihnen nicht gelingen). Mir ist klar, dass ich gerade politisch getestet werde. Dann geht unser Gespraech zu den privateren Situationen über. Unser zweiter Nachbar auf dem Stockwerk, Murat Bey, hat eine amerikanische Freundin. Einmal kam sie spaet nachts und ohne Schlüssel und Murat Bey war nicht da. Ali Bey half ihr, sich von seinem Balkon aus in die Wohnung zu hangeln. Dann schaute er nach Murat Bey aus. Er hatte Sorge, dieser könne mit einem anderen Maedchen nach Hause kommen.

Beim Frühstück beschlossen wir, in Zukunft etwas vorsichtiger zu sein und weniger Geld auszugeben. Dann gingen wir in die Stadt und erstanden einen goldenen Kanarienvogel samt Kaefig und Zubehör und fuhren mit dem Taxi heim. Abends waren wir nochmals einkaufen und fanden zwei schwarze Bikinis für Dilek.

Wenn wir in die Stadt gehen, müssen wir Teleğrafcı Kemal Caddesı hinunter. Dilek erzählt dann vom Heldentod des Telegraphisten Kemal, der, als die Griechen angriffen, laufend deren Stärke, Angriffsrichtung und Ausrüstung ins türkische Hauptquartier durchgab und erst im Tod zu morsen aufhörte. Ich denke an die Kreter, die mir vor vielen Jahren erzählten, dass sie Waffen in den Bienenstöcken versteckten, im Falle, dass die Türken kämen….

Brutus und Cassius sollen nach Caesars Ermordung über ein Jahr lang in Gümüşlük, dem antiken Myndos, gelebt haben. Sieh an!

Ich möchte ein Bild, eine Collage über Teleğrafcı Kemal machen. Oder Dilek tut es. Wir reden darüber.
Ein Foto von ihm, oder kurze Sätze zu seiner Geschichte, und dann quer über das Bild Morsezeıchen, Morsezeichen. Es könnten nur Punkte und Striche sein, es könnte aber auch seine Originalbotschaft in Türkisch sein….
Recherchieren!

.-/..-./-/-../…/-.-/../..-./—/./..-/…

Für Hunde ist hier das Paradies. Niemand beschwert sich über nachts bellende Wachhunde. Die beiden Rottweiler des Nachbarn, einer im Garten und einer vor dem Hauseingang, erschrecken täglich Passanten zu Tode und ich warte auf den Tag, da sie in Raserei über die Blumentöpfe hinüber zu uns gelangen. Bonçuk, der uns mit Kulleraugen ansieht, ist auch nicht besser. Er bellt fremde Autos aus, und da wir im Eckhaus sind, muss er gleichzeitig quer durch den Garten rennen. Je grösser die Autos, umso lauter das Gekläff. Bei Touristenbussen gerät er dann völlig ausser sich, keucht und hat Schaum vorm Mund. Wir sollten mal einen gelben, achzehn Meter langen Sattelschlepper mieten, auf die rechte Seitenwand in Airbrushtechnik ‚Bonçuk, we love you!‘ schreiben und dann damit die Strasse hinaufdonnern, natürlich möglichst nachts um zwei bei Vollmond.
Es gibt unzählige herrenlose Hunde hier. Sie suchen sich ihr Revier auf Strassen oder in Baulücken und verteidigen es, wenn auch mehr mit symbolischen Drohgebärden. Je näher man kommt, desto beiläufiger bellen sie und schauen dabei demonstrativ in andere Richtungen. Oft liegen sie reglos im Schatten eines Autowracks oder eines Ascheimers, oder sie wandern auf der Suche nach Nahrung herum, bekommen hier und da was zugesteckt. Alle Rassen und Grössen sind in ihrer Schar vereinigt, sie schauen aus hungrigen und traurigen Augen. Spricht man ein freundliches Wort mit ihnen, hat man einen neuen Begleiter und Adjudanten. Sie sehen wie die hiesigen Katzen dürr, aber verhältnismässig sauber aus. Sie bewegen sich gemächlich und völlig ungeniert durch den rasenden Verkehr. Nie würde einer sie anfahren. Der Typ im Jeep, der eben noch haarscharf an uns vorbeidonnerte, bremst selbstverständlich vor jedem Hundeviech ab. Alle paar Häuser weit lassen sich neugeborene Welpen von entzückten Bürgerscharen, aus deren Augen nackte Liebe spricht, begutachten.
Es gibt aber auch viele andere Tiere hier. Neulich hat mich der Affe des Fotografen in die Wade gebissen. Und grad heute abend taumelte eine müde männliche Fliege auf unserem Balkon herum. Ich versuchte sie mit den Vaginamonologen plattzuschlagen. In plötzlicher Kastrationsangst fand sie ihre Kräfte wieder und flog ohne einmal innezuhalten hinüber nach Griechenland.

02 Ekim 2002 Çarşamba
Am steilen Ende von Atatürk Caddesı flicken zwei Maenner den Gehsteig, zuerst wird der alte Beton weggeschlagen, dann geht man einige Tage durch feuchte Erde (es gab Herbstregen), dann wird geglaettet und reihenweise die neuen Platten gemauert. Nie ist die Baustelle abgesperrt, wir gehen mitten hindurch und niemanden stört es. Ein Stückchen weiter unten steht ein Metallstuhl auf der Strasse, um einen Parkplatz freizuhalten, es ist ein Veteran, er hat mutig im Befreiungskrieg gekaempft und dabei ein Bein verloren (vielleicht ist ein Feind über ihn gefallen), nun steht er auf seinen restlichen dreien und laesst einen rostigen Stummel haengen. Ehre den Tapferen dieser Welt! Die Frau von unserer Waescherei spielt heute nicht Tavla, dafür erwische ich sie, wie sie aus dem Pferdewettenbüro kommt. Der Adana-Kebap-Palast steht eingemottet fürn Winter. Im sehr schattigen und etwas vermüllten Vorgarten ihres (?) Hauses kaemmt ein Maedchen ihr Haar. Fotograf Serkhan hat den Affen wieder eingesperrt und küsst im Nebenraum seines Geschaefts seine Freundin. Auf deren T–Shirt steht: What I really learned in School, und darunter sind einige Fotos, die ich so schnell nicht erkennen kann (denn es ist unhöflich, einer Frau, die grade geküsst wird, auf den Bauch zu starren, und man muss den Kopf dabei ziemlich verdrehen). Eine andere Frau, die uns mit einer Schüssel Lokma entgegenkommt, bleibt stehen und bietet uns eine, zwei, drei der glaenzend braunen zimtgesprenkelten Kugeln an (da hatte Dilek erfreut oder angeregt hingeschaut). Ich frage den tauben Jungen am Lottostand bei der Fotokopiermoschee nach den neuen Zahlen. Er versteht mein Türkisch gut.“

Aber Ihr sollt nu auch noch erfahren, wo wir genau wohnen (es ist haargenau dokumentiert….):

„Lindos Evleri

08 Ekim 2002 Salı
Kaum hatte Dilek das neue Haus gekauft, als auch schon ein Lastwagen mit Möbeln aus Istanbul vor der Tür stand. Einen Tag spæter, und wir hætten sie alle, und dazu die Bücher und die Bilder und das Geschirr zweimal umziehen müssen.
Also fuhren wir heute früh gleich hin, mit dem Dolmuş über Turgut Reis und dann in Richtung Akyalar und dann von Malama-Beach mit dem Taxi noch ein Stück das Tal hinauf, langsam, denn die Strasse staubte, und eilig im Innern, denn der Möbelfahrer übernæchtigt wie er war und die Adamları aus dem Dorf, die beim Ausladen helfen würden warteten schon. Wie üblich liegen die Haeuser am Steilhang, das zweitoberste ist unseres, mit Garten, mit Balkon, mit dem Salon oben und drei Zimmern unten, mit Terrassengarten und Obstbaumen, es liegt hinter den Busenbergen (oder vor?), an der Nachbarbucht von Akyalar – also an der æussersten Südwestspitze der Peninsula -, gerade jenseits des 37 Breitengrades (da liegen Kalymmnos, Amorgos, Naxos, Paros, Sifnos… dann auf dem Peloponnes Kalamata, dann Syracus, Santa Rosalia, Pantelleria, Sidi Daud, Tunis, Annaba, Algier, El Pozo del Capitan, Almeria, Jerez de la Frontera, Faro, Cabo de Sao Vicente, Santa Maria/Azoren, Atlantis, Sargassosee, Portsmouth/Virginia, Corbin/Kentucky, Cairo am Mississippi, Joplin/Missouri, Castaneda/Oklahoma, Navajo/New Mexico, Baby Rock/Apache, Cane Beds/Arizona, Red Mesa, Mormon Mountains/Nevada, Fresno/California, Santa Cruz, Pazifik Pazifik, Onahama, Hakui, Ch’ungiu/Korea, Layang/Shantung, Ji-Jang/Huang Ho, Xingtei, Maobosheng, Qinghai Hu-See, Uygurland, Karaki/Kirgisistan, Wüste Takla Makan, Karakorum, Hindukusch, Pamir, Feyzabad/Afganistan, Wüste Karakum/Turkmenistan, Bandar-e-Torkeman/Iran, Kaspisches Meer, Hasan Nuran, Lari Huri/Iraq, BeşikağaçTürkei, Al Qamishli/Syrien, Akdoğan, Suruç, Gaziantep, Adana, Tarsus, Antalya, Karabörtlen und schliesslich wir wieder!!)(wie saehe es mit dem Laengengrad aus? Wir liegen zwischen 27 und 27.30 östlicher Laenge und ziehen auch hier einmal einen Kreis um die Erde: Kuşadasi, Efes, Izmir, Bergama, Marmarameer, Lüleburgaz, Ajtos/Bulgarien, Nikola Kozlevo, Silistra an der Donau, Stefanesti/Bessarabien, Bulboaka/Moldawien, dann die Ukraine mit Medshibosh, Starokonstanteniw, Beresdow, Rokitnoje und den Pripjatsümpfen [deutsche Landser erzaehlen davon], Weissrussland mit Krasnaja Sloboda, Ushda, Dshersinsk, Minsk, Rezekne/Lettland, Meerapalu/Estland, dann beginnt Finnland mit Hanima, dann Mikkeli mitten in Seen, Aspajaervi in Lappland, das Polarmeer, der Nordpol, das Packeis, Alaska an der North Slope, und nu gehts nach Süden hui! über den Kobuk-River und den Polarkreis, bei Amber Bay in den Pazifik Pazifik direkt nach der Hawaii-Insel Kalawao, am Aequator knapp an den Line-Inseln vorbei, kein Land bis Nukuso auf den Cook-Inseln, dann irgendwo im unendlichen Pazifik Pazifik der Antipod-Punkt zu Bodrum [bohre hier!], dann Wasser und Eis bis zum Südpol…. wir kommen zum Indischen Ozean, erreichen Südafrika bei Begah Mouth, kommen ins Innere nach Thomas River, Lady Grey, Kroonstad, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Kongo, den Sudan, in die Wüsten des Englischen Patienten Graf Almasy, an die Mittelmeerküste bei Marsa Matruh [Tommies erzaehlen davon], nach Karpathos – oh wir sind gleich zu Hause! …, nach Kos: und gegenüber saehen wir die zwei Spitzen der Busenberge und, wenn wir unsre roten Badetücher auf der Terrasse zum Trocken hingehaengt haetten, auch unser Haus!) und nun werden wir es beziehen, ich packe schon die Kisten, die Richtung ist klar: Mittelpunktlage……“

Advertisements
6 Kommentare leave one →
  1. 14. November 2011 12:19

    Herr Panagiotis Trajanou – Präsident der griechischen politischen Partei EAM B’,

    ist der Meinung,

    dass “Deutschland” …das “Hayvan” Europas ist.

    dass manche Banden in Berlin den …”Dreißigjährigen Krieg” weiterführen.

    dass dieser Krieg gegen die PIIGS des Mittelmeers religiös ist.

    dass in ein paar Jahren Begriffe wie “Deutschland” oder “Deutsche” aus
    Europa verschwinden werden.

    Der nachfolgende Text des Herrn Trajanou mit dem vorher angesprochenen Titel ist
    sowohl offiziell auf der Webpage der Partei erschienen, als auch mit Hilfe verschiedener
    internetmedien (Blogs usw.) am 28 Oktober 2011 in Griechenland veröffentlicht worden.

    Da wir das deutsche Volk sehr hochachten, wollen wir es dabei unterstützen, seine
    Probleme zu erkennen und sie zu bekämpfen. Deshalb halten wir eine Bekanntmachung
    dieses Textes in Deutschland für sinnvoll und das ist auch der Grund dafür, weshalb dieser
    Text in die deutsche Sprache übersetzt wurde. Wir würden Ihnen für jede Weiterleitung
    dieses Textes dankbar sein.

    http://eamb-ydrohoos.blogspot.com/2011/11/deutschland-das-hayvan-europas.html

    ——————————

    …Irgendetwas Komisches ist mit den Deutschen los. Es kann einfach nicht sein, dass sie kontinuierlich für eine hoffnungslose und letztendlich rettungslose Situation —welche sich heute zu wiederholen scheint— vernichtet werden und “verbluten” …Es kann nicht sein, dass sie sich kontinuierlich in suizidale Stimmungen versetzen und wieder dem Versuch nicht widerstehen können, eine starke “Wand” mit dem “Kopf” durchbrechen zu wollen. Irgendetwas läuft bei ihnen falsch ab …Irgendetwas geschieht mit ihren politischen Führungen, sodass die Deutschen ständig dazu geführt werden, die gleichen Fehler zu wiederholen. Trotz unserer griechischen Kultur und trotz unseres reichen Vokabulars —welches unsere Sprache charakterisiert—, kommt uns, wenn wir die an uns gerichteten Bedrohungen der Deutschen betrachten, nur ein einziges türkisches Wort in den Sinn …der Begriff des “Hayvans”.

    • andreasfecke permalink
      16. November 2011 17:01

      Gratulation.

      Ich habe schon mehr armgeistige und armse(e)lige Theorien und Verschwörungsideen gesehen als ich mit befreundeten Griechen Ouzous gekippt hatte.
      Und das war ‘ne Menge.

      Ihr Explorat hier toppt alles, so erbärmlich ist es.
      Was soll das?
      Wollen Sie damit Ihren Landsleuten die letzten Freunde wegnehmen?
      Brauchen die keine?

      Es wird nicht klappen, dafür sind Meinungs-Multiplizierer wie Sie weit unter dem Niveau derer, die sie ansprechen wollen.
      Wahrscheinlich nicht mal das wollen Sie, Hauptsache, der link Ihrer Partei wird googlebarer?

  2. 17. November 2011 07:47

    Ganz Deiner Ansicht, Andreas.

    • andreasfecke permalink
      17. November 2011 08:47

      Diese Art von „Kommentatoren“ muss man entweder löschen, was wir hier nicht können, oder argumentativ raushauen, und zwar ohne jede Gnade.

      Sollte dieser Knabe (ich habe ihm ja immerhin direkt geantwortet) sich noch mal melden, vertrau auf mich: von diesen Faschisten aller Epochen auf allen Kontinenten habe ich dermaßen die Schnauze voll, dass ich gerne einen ersten Herzinfarkt für den Kampf dagegen riskiere. (Hätte schon längst passieren müssen.)

      Du bist lieb, ich auch, aber ich kann auch ganz ordinär zuschlagen.

      Keine Bange, Hibou,
      sooo schnell kommt der Infarkt nicht,
      war nur ein Witz,
      und wenn mal, dann lieber mit gutem Grund!

      Dein Text oben ist übrigens so sehr gut, dass ich nach Lektüre fast eine Stunde lang drin herumgegraben habe, um Ansätze zur Weiterverbreitung zu finden. Ging nicht, bzw. wäre nur unangemessen gegangen.

  3. 17. November 2011 10:28

    Merci, Andreas 🙂

    Der krud antisemitische obige Text strotzt nebenbei auch von Fehlern und historischen Faux-Pas. So ist „Die Hunnen“ zwar ein Spitzname der Deutschen, die wirklichen Hunnen aber waren eher mit den Türken verwandt 🙂

    • andreasfecke permalink
      17. November 2011 13:26

      Und die waren genetisch sogar im Arierbegriff Hitlers einbegriffen, im Gegensatz zu Slawen oder Negroiden.
      Heutige Wissenschaftler bezeichnen Dich, mich, die Griechen, die Türken und viele mehr als „kaukasisch“.
      Irgendwann einmal in der endlosen Geschichte der Geschichtsverkleisterung wurde aus nomadischen Mongolenattacken aus Asien ein Hunnenkönig geboren. Ich weiss sogar, wie der heisst: Yul Brynner!
      Der allerdings bescherte uns danach in Star Trek Besseres als Dschingis Khan,
      und so verbleiben wir wieder mal mit der großen Frage, wer wir sind.
      Meister ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΣ hat dazu sein Pulver verschossen.
      Na ja, was bleibt mir?
      Der Hinweis: Fang wieder oben an ! (zu lesen…..)
      Merci, hibou!

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: