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Was machen sie jetzt? (I) Paul Simon „Sounds of Silence“

13. November 2011

Liebe Roter Salon – Mitautoren!
Könnte dies nicht eine ansehnliche Reihe werden? Was machen sie jetzt?

Zum 10. Jahrestag des Ground Zero, des grössten islamistischen Attentats auf die USA, trat Paul Simon (Simon & Garfunkel) auf:

Paul, Danke.

Deutscher Text
Ich persönlich unterschreibe diese Übersetzung nicht. Manuelle Übersetzungen sollten auch das Wort verlassen können, um den Geist, die Melodie und den Rhythmus wieder zu geben:
(Spontan-Übersetzung by Andreas:
„Hallo Dunkelheit, mein Freund,

Mit dir zu sprechen komm‘ ich her,
Weil eine Vision, schleichend als ich schlief,
ihren Samen hinterliess.

Und die Vision, in meinem Hirn,
bleibt doch bestehn,

im Klang der Stille.

In Albträumen ging ich allein
in Gassen, gepflastert mit Stein,
Unter einer Laterne Schein,
drehte ich meinen Kragen um,

zum Kalten
und Feuchten.

als mein Auge durch den Blitz
eines Neonlichts erstochen ist,
das die Nacht gespaltet hat,

Und den Klang
der Stille.
…..)

Übersetzung im Netz (link siehe oben):
Hallo Dunkelheit mein alter Freund
Ich bin gekommen um wieder mit dir zu sprechen
Weil eine Vision sanft schleichend
ihre Saat hinterließ während ich schlief
Und die Vision, die mir ins Hirn implantiert wurde
Besteht fortwährend
In dem Klang der Stille

In ruhelosen Träumen ging ich alleine
Durch Nebenstraßen aus Kopfsteinpflaster
Unter dem Schein einer Straßenlaterne
Ich wandte meinen Kragen gegen die Kälte und Feuchtigkeit
Als meine Augen von einem Blitz eines Neonlichtes geblendet wurden
Das die Nacht durchteilte
Und ich den Klang der Stille berührte

Und in dem bloßen Licht sah ich
Zehntausend Leute, vielleicht mehr
Leute die reden ohne etwas zu sagen,
Leute die hören ohne zuzuhören,
Leute die Lieder schreiben, die man nicht singen kann
Und niemand wagt es
Den Klang der Stille zu stören

Narren!, sagte ich, Ihr wißt nicht,
die Stille wächst wie Krebs
Hört meine Worte, damit ich euch lehren kann
Nehmt meine Arme, damit ich euch erreichen kann?
Doch meine Worte fielen wie leise Regentropfen
Und hallten wieder
In dem Brunnen der Stille

Und die Leute verbeugten sich und beteten
Zu dem Neon Gott, den sie geschaffen haben
Und das Zeichen schleuderte seine Warnung.
in den Worten die es formte,
und das Zeichen sprach ?Die Worte der Propheten
stehen geschrieben an den U-Bahn Wänden
und in Treppenhäusern
und werden geflüstert im Lärm der Stille.

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4 Kommentare leave one →
  1. 13. November 2011 22:27

    Mir würde die „Was machen sie jetzt?“-Reihe gefallen!

    • andreasfecke permalink
      16. November 2011 17:17

      Schreiben Sie mit, Sie können das besser als wir alle Oldies hier.

  2. 13. November 2011 23:48

    „zum kalten und feuchten“
    ein schöner vers für den kragen
    in dem der hals sitzt
    den man voll hat.

    obwohl,
    ich bevorzuge dann eher sielwolf,
    den nachtstrom …

    • andreasfecke permalink
      14. November 2011 00:16

      Wie die Zeit doch über uns hinwegrauschen kann!
      „Nachtstrom“ habe ich mir gerade angehört, und es erinnert mich ungemein an die Band „Rammstein“, die ich vor zwölf Jahren etwa, in einer Black Metal Phase meiner Tochter, habe kennenlernen dürfen.
      Nun, Musikexperte bin ich auch nicht,
      die Rammsteintexte waren damals schon als rechtsextrem eingestuft,
      den Sielwolftext habe ich nur zu einem Drittel verstanden,
      aber eines sehe ich klipp und klar:
      „Sounds of Silence“ ist unsterblich – egal wie man es übersetzt.
      Für diese Einsicht kann ich nur danken!

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