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Geographisches

5. Oktober 2011

Wegen meiner guten Weltkenntnisse erhielt ich neulich die Kolumne: „Traumziele“ bei Radio Gaga. Weil aber das Wort „vögeln“ vorkam, wurde mir das Programm entzogen (aber sie taten es in all den Gegenden?). Nu hab ich zum Glück wenigstens einen Teil der Notizen und Manuskripte wiedergefunden…:

Ah! Laska

Oh! Klahoma

Eh? Dirne

Uhhhh! Rumtschi

Ihhhhhh! Biza

Oh je! Rusalem

Der alte Häuptling sass den ganzen Tag im Seattle

Träume in den Alpen Karten im Atlas

Flennen? In den Cevennen

Er kam aus Kamtschatka und lief nach Livland

Dazwischen trank er eins auf den Ale uten

In Mähren gab es Schind

Soso? Und in Maliland?

Neulich war ich aufm Fundbüro in Neufundland. Aber Kanada..

Was ist Maine, was is Dein?

Kriegte dann aufm Hutson eins auffe Mütze.

Kannst alles verkopen, Hagen!

Dann gehn wir zusammen übern Jordan.

Da is Not Amman, hab ich gehört.

In Entinien treiben sies Arg.

Ist ja wie bei Mister und Missis Sippi!

Auf Kos wurden mehrere wilde Dodekaninchen gesichtet

Die Nato liebt Streubombay

Gaddafis Familie is Misrata

Auf Athos tranken wir Porthos. Danach war uns ganz Aramis

Sei net so Triest!

Jetzt mach ma, Rocco!

Was soll ich denn in Tunesien tun?

Als Bäcker nach Mehlbourne. Oder in die Taiga?

Auf dem Kopf wurde er langsam Kalau

Geografie eins: Lettland

Riga ist die einzige Grossstadt im Baltikum. Dort werden zum Frühstück Holzklötze anstatt von Marmeladen aufgetischt. Nun verstehen wir plötzlich die Redensart: Nicht kleckern, sondern klotzen! gell? Ganz entgegen der Wahrscheinlichkeit ist Riga NICHT der Herkunftsort der Nussrigel. Während der Siesta sehen Städte und Dörfer Lettlands etwas verschlafen aus. Dunkle Waldgeister und die Schatten früherer Deutschritter prägen das Landschaftsbild. Trotz üppiger Sandstrände soll die Wasserqualität in Lettland mit Vorsicht betrachtet werden. Auch die Temperatur ist nicht jedermanns Sache. Doch es gibt ja auch noch andere Beschäftigungen als baden, etwa den Hausbau. Selbst Thomas Mann baute in Lettland ein Haus, er wählte dazu den Ort eines heidnischen Tempels. Das Lettische Haff wurde in der Zeit der Tuberkulose in Kurisches Haff umbenannt. Der geläufigste Vorname in Lettland ist Hans. Dies ist wohl der unbewussten Erinnerung an die Zeit der Hanse geschuldet. Da in der Gastronomie Lettlands keinerlei Zucker verwandt wird, entstand der Ausdruck “Salzletten”. Als die Buchstaben sich bei den Behörden melden mussten, kam das “s” zu spät, weshalb es noch heute immer ans Ende der Worte angefügt wird. Lettisch ist so sehr einfach zu lernen: Kannstdas Dus Brasauskas? Aus der ursprünglich Livland genannten Gegend stammt das Lettengeschwätz. Doch die Zeit für unsere geografische Betrachtung ist auch schon wieder um…..

Geographie II: Schweden

Wir bleiben noch im Baltikum. Is ja ma wieder tüpesch, dass es „Bottnischer Meerbusen“ heisst! Immer diese Frauendiskriminierer. Könnte ihnen so passen, überall über Busen zu schiffen!! Wir kommen nach Schweden. Man sieht dort den Wald vor lauter Bäumen net. Die schärfsten Kritiker der Elche tummeln sich da. In den Ansiedlungen und verstreuten Gehöften sind die Leute alt. Man begrüsst sich mit „Alter Schwede!“ Wer es sich leisten kann, ist nach Amerika ausgewandert oder spielt in der Eishockey-Nationalmannschaft. Wo die Waldung gefällt, wachsen Ikea-Fabriken aus dem Nichts. Wildgänse rauschen durch die Nacht. Kurt Wallander, das Whiskyglas in der Rechten, blickt ihnen melancholisch nach. Seine Tochter aber verfängt sich mittlerweile in einem Schlafsack. Nee, nicht in ihrem Freund, einem richtigen. Was, unsere Sendezeit ist schon wieder um???

Geographie III: Norwegen

Sollen wir nach Dänemark rüberschiffen? Ah was, lass uns nach Norwegen lofoten. Das Land ist sehr lang und ebenso weilig. Sie haben einen König. Meist heisst er Olav, manchmal Hakoon, seltener Sven Fischer. Die Trottoirs werden im Winter durch Fussbodenheizung angewärmt. Überall trainieren die Skifahrer, Ole Einar schiesst auch schon mal übers Ziel hinaus. Die Kaffeebohnen werfen sie in den Maehlstrom. Doch bevor sie auch nur die Milch aus dem Kühlschrank nehmen können, ist unsere Sendezeit auch schon um.

Geographie IV: Australien

Irgendwo am Land ist ein Schalter, aber niemand kann ihn finden. Er würde ihn sonst auf “Einstralien” stellen. In den Weiten des verbrannten Landes hüpft der Vogel Strauss Kahn und schaut lüstern nach Zimmervögeln. Wasn Glück, dass ich nicht Zimmermann wurde! Die Eukalyptusbäume konzentrieren sich auf die Bonbonherstellung. Niemand hustet im ganzen Land, noch nicht einmal die Dornenvögel. Australier sind durchweg gut zu Vögeln. Lieber aber möchten sie selbst fliegen können!

Geographie V: Schweiz

An heissen Tagen heisst es “im Schweize ihres Angesichts”. Das verrät, dass die Schweizer nur im Gesicht schwitzen können, weshalb es dort nur sehr wenige FKK-Gelände gibt. Eines der wenigen heisst Rütli. Dort ist es nur am 1. August erlaubt, sich zu entblössen. Den Rest des Jahres halten die Leute dem Rütli ihr Gesicht hin. Ihre Hosen rutschen dabei, weil sie den starken Franken in der Tasche haben. Müde legen sie sich auf die Dürrenmatt, davon werden sie schnell wieder Frisch. Oder sie trinken ein Walser-Wasser. Diese Glauser!

Geopgraphie VI.: Italien

Goethe musste lange warten, bevor seine Freunde Genitalien zeigten. Aber einmal geschafft, gab es kein Ansichhalten mehr. Goethe spielte Flöte auf dem Schiller seim Diller. Schon immer hatten die Nordvölker einen Zug gen Italien. Dort zeigen die Horizonte klare Kante. Der Schinken glänzt und die Caprisonne scheint fast immer. Alle Strassen führen nach Rom, man kann sich also kaum verirren. Deshalb kommen auch noch immer Schweizergarden in Rom an. Auf Sizilien essen sie Silizium, auf Sardinien Sardinen. Dort herrscht Bunga Bunga der Erste. Maf schon! ruft er, werd endlich korrupt! Na klar, das mafia! antwortet ein jeder im Hofstaat. Die Schiffe aber fahren net immer nach Rom (Wasser hat keine Balken), sondern zuweilen auch im Dunkeln nach Lampedusa. Ist das Fleisch schon weich? ruft der Kapitän? Garribaldi! antwortet Smutje. Die Leute heissen Aldo Bianco, Aldo Giallo und Aldo Moro. Die weiblichen Filmstars zeigen viel Decolleté und springen voll bekleidet in jeden Brunnen. Auf den Toilettentüren steht: Wer muss, soll ini……

Geographie VII.: Tunesien

Logischerweise ist in Tunesien Nichtstun nicht erwünscht. Und doch ziehn sie das meiste Geld aus Nixtuern. Denn die Wüste lebt. Sie ist voller All-Inclusive Resorts mit deutschen Touristen. Die Kammerfrauen tun viel, damit es die Nixtunisten gut haben. Draussen heult der Wüstenfuchs, drinnen grünt der Rasen und blaut der Pool. Als Reiselektüre hat man Karl May, Band 1, Durch die Wüste, mitgenommen. Die Einheimischen können das nicht lesen, denn sie würden von hinten nach vorn vorgehen. Sogar gehustet wird von rechts nach links. Unfassbar! Das Kamel steht nur noch für geführte Touren im Umkreis von einem Kilometer ums Hotel zur Verfügung. Damit es auf den Fotos gut aussieht, werden den ältlichen Reiterinnen und Reitern Kopftücher umgebunden. Abends gibt es Couscous. Danach Schnackselschnacksel.

Geographie VIII.: Florida

Florida ist ein Land ewigen Sonnescheins, weiter Everglades und palmengeschmückter Hotels. Sie tragen dort Tag und Nacht Schwarzweiss-Brillen, weil sonst die Gegend viel zu bunt waere. Wenn man von da in See sticht, landet man automatisch in der Schweinebucht. Neulich wurden da Wahlautomaten eingeführt. Doch die meist älteren Wähler, die Floris, verwechselten sie mit der häuslichen Moulinex, weshalb verfälschte Resultate entstanden (Nebenbei: ich hatte mal nen Kumpel namens Resul, was er auch tat, es kam immer n’ Resultat raus). Ab und zu wird ne Rakete von da abgeschossen. Die Sonde an Bord soll aufm Mars nach Wasser suchen. Ein äusserst wichtiges Projekt. Die Einwohner Floridas nehmen abends Viagra und vögeln dann auf der amerikanischen Flagge. Sonst haben sie weiter net viel vor.

Geographie IX.: Wallonien

Dieses Land macht bereits Werbung für sich, obwohl es noch ein Teil Belgiens ist. Belgien ist nun seit über einem Jahr ohne Regierung (na bitte: geht doch!). Wallonien aber will, getreu der paneuropäische Devise “Spalten statt Versöhnen” unabhängig werden. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht (siehe Jugoslawien). Von den Flamen wäre allerdings Ähnliches zu sagen (sie singen zum Julfest: “Flame empor….”). Zurück nach Wallonien (von den Rittern der Tafelrunde oft auch “Parciwallonien” genannt): Ältere Leute, naja, Leute in den Wechseljahren, werden dort oft von Wallungen heimgesucht (im Wappen haben sie den roten Hahn) (die Flamen berichten sogar von Hitzeflamen). Wallonien war für kurze Zeit Reichsgau. Manche dort sehen sich noch immer danach. In Bastogne wurde die Prügelstrafe erst kürzlich abgeschafft. In Lüttich wohnen die Kleinsten des Landes. In Charleroi möchte jeder König sein. Meist schaffen sie es, aber nur im eigenen Haus…..

Geographie X.: Paraguay

So mancher hob in Guay ab und landete in Paraguay. Es wimmelt dort von Parapsychologen, Paralytikern und Paraglidern. In der Schule wird vor allem die Parabel gelehrt (für Verheiratete die Ringparabel). Früher hatten im ganzen Land die Jesuiten das Sagen. Jetzt haben die Mennoniten übernommen. Sie führten erstmals die Missionarsstellung ein. Auch kann man sich dort gut in Deutsch verständigen. Die Herren Bantzer und Stössner brachten es zu Alleinherrschern. Um die Hauptstadt herum gibt es aber noch reichlich Mestizen und Stechmücken. Die Berge dort sind hoch und erhaben. Höchster Berg des Landes ist der Cerro Peró mit 842 Metern Höhe. Evo Morales hat ihn jetzt aber überquert.

Geographie XI.: Burma

Dieses Land hat einen neuen Namen gekriegt: Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw, und damit auch der Laie sich ihn merken kann, heisst es abgekürzt nun Myanma Naingngan. Eigentlich handelt es sich bei Burma und Myanmar nicht um zwei unterschiedliche Bezeichnungen. Bama [‚bɐma] mit verhältnismäßig dumpfem „a“ als erstem Vokal, von dem sich die englisch ausgesprochene Schreibweise Burma (und davon in anderen Sprachen wiederum Birma) herleitet, und Myanma sind seit jeher die Bezeichnungen für die größte Bevölkerungsgruppe der Bamar in ihrer eigenen Sprache und für ihr Land. Dazu kommen Unterschiede in der Aussprache durch die Dialekte, denn je nachdem, wie stark man die Lippen schließt und wie viel Druck beim ersten Konsonanten entsteht, ist der Übergang von „B“ zu „M“ fließend. Der Begriff Myanma soll bis ins ausgehende 11. Jahrhundert zurückgehen und von König Kyanzittha geprägt worden sein. Er entstammt der Schriftsprache und findet sich daher eher in historischen Dokumenten, während Bama umgangssprachlich verwendet wird. Seit den 1920er-Jahren gab es Bestrebungen, einen einheitlichen Begriff für alle im jetzigen Myanmar beheimateten Volksgruppen zu finden. So wurde mehrmals Bama durch Myanma ersetzt und umgekehrt.

Es ist ein Vielmenschenstaat in Südostasien. Ein Mensch dort ist nu Präsident geworden: Er heisst Thein Sein. Er bestimmt dort das Bewusstsein. Die neue Hauptstadt Pyinmana wurde inzwischen in Naypyidaw (Heimstatt der Könige) umbenannt. Auch Privatleute werden kurzerhand umbenannt. So geschah es (dem Chinesen) Stephen Law, der den neuen Namen Tun Myint Naing erhielt, und gleichzeitig vom Drogenbaron zum reichsten Mann des Landes befördert wurde. Wenn der Militärrat nicht mit Umbenennen beschäftigt ist, hätte er eigentlich Zeit für Reformen. Stattdessen unterdrückt er vorwiegend Aung San Suu Kyi (anstatt seine eigenen Machtgelüste zu unterdrücken). Übers Meer gelangt man in kurzer Zeit zu den indischen Inseln der Andamanen und Nikobaren. Wäre unsere Sendezeit nicht um, würden wir na klar auch über diese berichten!

P.S. Nach unserer Meinung sollte das Land weiter Burma heissen, und nicht Myanmar. Burma ist kurz. Unser Wörterbuch is eh schon voll, Mann, Alder!

Geographie XII.: Minibaren

Die Minibaren sind eine Inselgruppe im Kindischen Ozean. Auf der Hauptinsel befindet sich die zentrale Ausbildungsstätte für Wetterfrösche. Die Mehrzahl der Einwohnerinnen des Archipels sind Frauen. Sie können mit Wetterfühligkeit ja auch weit besser umgehen, als ihre männlichen Pendants. Allerdings sind sie wegen des Gesetzes, das Minirock obligatorisch macht, stark in ihrer Entfaltung behindert. Viele Frauen mit dicken Beinen bleiben konsequenterweise zu Hause. In allen Hotels des Archipels hat es sich eingebürgert, einen kleinen Kühlschrank mit dem Nötigsten in die Zimmer zu stellen. Man gab diesem Ding den Namen “Minibar”, und der Brauch hat sich nach und nach über die ganze Welt ausgebreitet. Auf den Minibaren herrscht der Nullpegel. Zudem droht zusätzlich die Agentur Fitch mit Herabstufung des Landes. Wegen dieses Fakts und des Klimawandels werden wir sie deshalb bald nur noch mit Sauerstoffflaschen besuchen können. Da die Bewegungen unter Wasser weit langsamer sind, bitten wir na logo um eine Verlängerung unserer Sendezeit!

Geographie XIII.: Belarus

Neulich in der Farbenhandlung:

Was haben Sie denn so auf Lager?

Also…. da wären diverse Rothäute, ein Blaumann, zwei reichlich abgewetzte Grünschnäbel, ein paar Schwarzafrikaner und na logo viele Weissrussen…

So ähnlich stelle ich mir die Entstehung der Namen aus der Natur der Farben vor. Oder sind die da alle so weisshäutig? Haben die denn in Minsk keine Sonnenstudios? Eine andere Theorie aber lautet wie folgt: Sitzen einige Deutsche im Dunkeln eines zerbombten Kellers. Es sind Schüsse zu hören. Sagt einer: Da draussen is wer! Kommt die Antwort: Ich weiss, Russen!

Oder so: Sitzen sich zwei Leute im Eisenbahnabteil gegenüber. Der eine ist aus Bamako, der andere aus Bjalystok. Sagt der Belarusse: du schwarz! Sagt der Senegalese: ich weiss!

Geographie XIV.: California

Blow, boys blow/ from Californio!

Hätten wir dieses Lied nicht, wäre Kalifornien uns genauso unbekannt wie etwa Düsseldorf…. Fornication (oh Schreck! Schnell nen Schatten drüber, wie über die Zigaretten im türkischen Fernsehen. A propos: Kokain, Zerstückelung, Vergewaltigung, Whisky, Revolver, Angela Merkel zensiern sie net!) wurde von den Red Hot Chili Peppers zu “Californication” umgewandelt. Es entstand ein sehr schöner Song. Er kann auch mit nacktem Oberkörper gesungen werden. In Kalifornien sind im Allgemeinen nackte Oberkörper unerwünscht, es sei denn, man sei in der Dusche. Duschen gibt es überall, sogar seit neuestem in der Schweiz. Übrigens: ein Schweizer gründete San Francisco, ein Schweizer baute die Golden-Gate-Bridge. Fehlte nur noch, dass ein Schweizer auch die Hudson-Bridge gebaut hätte! Aber das sei fern……..

Geographie XV.: Deutschland

Kann man überhaupt über Deutschland schreiben? “Denk ich an Deutschland in der Nacht/ bin ich um meinen Schlaf gebracht..” meint Heinrich Heine. Wir denken, wir müssen. Schliesslich existiert es. Und wir haben uns daran gewöhnt, ihm sein Existenzrecht zuzuerkennen….

Also: Na klar gibts auch in Schland sonne und sonne. Welche die lieben die Ebenen, welche, die sind gut dem Berg. Letztere betreiben oft florierende Copy & Paste-Shops. Oder die Glorias von Thurn, die in Regensburg die meisten Taxis finanzieren. Auch ma was über Norddeutschland? Da hätten wir den Altschmidt, nikotinresistent und sehr gut gegen Flutkatastrophen einzusetzen. Oder den Ohrstein, nee, Moment, Augstein, nicht den Gärtner, den vom Abgrund (des Landesverrats). Ach, Deutschland. Seit dem Weltkrieg kriegen sies einfach net mehr gebacken, den Verkehr von der Strasse auf die Schienen zu verlagern. Dabei hatte es vorher mit der Deportation und Ermordung ihrer Landsleute so gut geklappt!. Da können die heutigen nix für? “Gnade der späten Geburt” und so? Naja, nicht mal schämen tun manche sich mehr, sondern stossen flott erneut ins antisemitische Horn. Apropos Horn (zum Horn von Afrika schicken wir ma Fregatten): sass net der Scheel Walter da beim Schwager vorn? Und der Herzog mit seinem Ruck. Von dem Heinemann redet fei keiner mehr. Hat der net auch gesagt: Ich liebe nicht Deutschland, sondern meine Frau? Bezeichnend!

Geographie XVI.: Das Horn von Afrika

“Horn von Afrika” tönt ungefähr wie “Auge des Sehers” oder “Rand von Ostermundigen”. Die Piratenpartei ist dort erstaunlicherweise noch net vertreten. Die Bauern beziehen gescheiterte Saaten von Monsanto. Die Bienenvölker Drohnen aus Aethiopien. Auf der Basis Arba Minch haben die Amis sie stationiert. Der Stützpunkt ergänzt die bereits bestehenden Drohnen-Basen in Djibouti, auf den Seychellen und an einem geheimen Ort auf der arabischen Halbinsel. Amerikanische Stellen vermuten, dass sich Terroristen vermehrt nach Jemen und allenfalls auch nach Somalia absetzen. Die Hauptstadt bietet ferner reichlich Lebensraum für Ratten und Mäuse, weniger für Menschen. Wenn sie noch da wohnen, haben sie stets das Kopftuch zur Hand. Ihnen gehts mal so, mal so (malia). Die Kolonialisten haben ganze Arbeit geleistet. Dann zogen sie ab. Ein Denkmal blieb zurück. Wers mog (adischu). Spotte net! Ich doch nicht.

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6 Kommentare leave one →
  1. 5. Oktober 2011 13:10

    Bekenntnis
    Übers Baltikum in seiner Pracht
    hab ich noch nicht nachgedacht
    „Und das ist auch gut so!“
    sagt schon fast jeder heute
    Leute, Leute …

    (aus dem Manuskript Mit schrägen Vögeln leben)

  2. 13. Oktober 2011 10:24

    neu: Burma (und neulich: Paraguay)

  3. 14. Oktober 2011 09:49

    und bitte auch die Minibaren lesen 🙂

  4. 16. Oktober 2011 09:13

    Heute im Angebot: Californio!

  5. 29. Oktober 2011 15:58

    Schland!

  6. 29. Oktober 2011 16:02

    Horn von A.
    Piraten überfallen deutsches Schiff am Horn von Afrika

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