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Tiefe Gräben, Alkohol und Schuldenberge…

9. August 2011

Um einen Überblick über die Welt zu erhalten, wie Standard&Poors sie sieht, ist hier die entsprechende Karte.  Diese sagt uns, daß es noch nicht mal die superreichen Ölstaaten geschafft haben, ordentlich Kohle anzuhäufen. Das bleibt nur einem Teil von Europa, Kanada und Australien vorbehalten. Da die Griechen mittlerweile ihr nicht vorhandenes Geld in den Bau eines riesigen Grabens verpulvern, der die Türken und Migranten davon abhalten soll, die Akropolis zu klauen, hält sich mein Mitleid mit diesen in Grenzen.

Standard

Wer die amerikanische Wirtschaft ruiniert hat, zeigt folgende Grafik:

Und noch ein Drittes: Gesoffen wird vor allem in der Nordhälfte unserer Welt. Was wiederum beweist, daß Schluckspechte nicht nur in armen Ländern vorkommen. Im Gegenteil.

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3 Kommentare leave one →
  1. 11. August 2011 12:32

    Warum der Alkoholkonsum, vermutlich auch der allgemeine Drogenkonsum in der Nordhälfte unserer Welt am höchsten ist, wäre sicherlich eine Studie wert. Günter Amendt hat dazu einiges geschrieben, z.B. in „ Der große weiße Bluff“. Beispielsweise wurden noch Anfang des 20. Jahrhunderts in Südamerika Minenarbeiter mit Kokablättern bezahlt. Ein interessantes Thema.

    Ich verabschiede mich, da ich demnächst in Sommerurlaub weile, für 14 Tage vom „Roten Salon“ und wünsche allen Lesern und Schreibern eine schöne Zeit.
    fidelche

    • 11. August 2011 13:54

      Schnaps kann man wohl aus (fast) allem brennen – aber spannend waere es schon, zu Beispiel eine Karte der Weinanbaugebiete oder meinetwegen auch des Schlafmohns über die Weltkarte des Konsums zu legen – es würde sich, vermute ich, dabei zeigen, dass die Gegenden der Herstellung genau in den Gebieten des geringsten Konsums liegen. Wegen des Klimas öhem. Hinweis: ausser dem Huhn, das von jedermann verzehrt wird (selbst von den Veggies, weil sie vergessen, dass es im Lippenstift etc. enthalten ist) unterliegt fast jedes Lebensmittel irgendwelchen religiösen Beschraenkungen.
      Aber: ein wenig mit Brecht gesagt: ist es „verwerflicher“, Drogen zu konsumieren oder aber sie anzubauen, zu ernten und zu vertreiben?

  2. 11. August 2011 23:20

    janseghers.de am Donnerstag, den 11. August 2011: In keinem anderen westeuropäischen Land, so konnte man dieser Tage in vielen Zeitungen lesen, ist die Kluft zwischen Arm und Reich so groß wie in Großbritannien. Die oberen zehn Prozent der Gesellschaft verfügen über hundertmal so viel Geld wie die unteren zehn Prozent. Damit das so bleibt, gibt es Politiker wie David Cameron. Er hat den depravierten Revolteuren ein “fightback”, einen Gegenschlag angekündigt, bei dem es “keine falsche Rücksichtnahme auf die Menschenrechte” geben dürfe. Man beginnt zu ahnen, dass solche Politiker die Demokratie gleich ganz drangeben würden, um ihren Klassenauftrag zu erfüllen.

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