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Columbus` Nebelfahrt

14. Juli 2011

                                                                                –     eine Kurzreplik     –

„Ich ziehe den Hut vor Ihnen nach dem Lesen dieser differenzierten Stellungnahme.“, so kniet  Blogger bertamberg in dem Blog „Placebounterstützte Psychotherapie nach Hahnemann“ vor Columbus` Kommentar vom 13.07.2011, 17.11 h.

Differenziert ist er wohl, nur ist das bei dieser Materie auch angebracht? Muss ich die Frage nach Kobolden differenziert beantworten?

Columbus aka Christoph Leusch, geht so kritisch mit der eigenen Meinung um, dass er letztlich gar keine mehr zu artikulieren vermag.

Nur zur Verdeutlichung: Wenn ich bei 10.000 oder mehr Fällen einer Krankheit verschleiert reine Zuckerbonbons (d.h. Placebos) verabreiche und vergleiche was passiert, wenn diese mit rituell geschütteltem Wirkstoff in derart geringen Dosen – wie in der Homöopatie üblich – „angereichert“ werden und dann keinen Unterschied feststellen kann, weil durch die reinen Zuckerbonbons ebenso viele Kranke „geheilt“ werden,  dann muss ich doch anderen Menschen von diesen Ergebnissen berichten oder besteht dann Maulkorbpflicht?

Zu seinem ersten Beispiel (I): Ginge es dem Mediziner nur um die Erwünschtheit, die Zufriedenheit und Überzeugtheit der homöopathischen Patienten, dann wäre er eher einer Taschenspielertrick-anwendenden Magierzunft, denn seiner eigenen zuzuordnen. Auf wissenschaftlichem Feld darf es nicht darum gehen, psychologisch die Wahrnehmung des gefühlten Leids zu dämpfen, nein, durch richtiges Einwirken auf Krankheitsursachen, diese, und damit auch die Zufriedenheit des Patienten zu verbessern, sollte der richtige und ehrliche Weg sein. Zwar kann der andere, Leuschs Weg, auch beschritten werden, nur sollte er nicht mit „Wissenschaft“ etikettiert werden.

Zum zweiten Beispiel (II):  Auch wenn es möglicherweise unter Medizinern so Usus ist immer, auch im Fall der Ratlosigkeit, einen Rat (und Globuli) zu geben und Kompetenz zu suggerieren, so halte ich diese Praxis für die Medizin auf Dauer für schädlich, besonders wegen Menschen, die dies durchschauen und das Vertrauen in die Medizin deshalb ganz verlieren. Darf ein „Gott in Weiß“ nicht sagen, „darüber gibt es noch keine Erkenntnisse“? Auch wenn nach langer Erfolglosigkeit, der Patient gerne bei der Homöopathie anklopft, darf das keine Begründung für den Humanmediziner sein, wohlwissend wirkungslose Homöopathie aufs Schild der Wissenschaft zu heben. Die Folge ist eine vertrauenswürdigere Homöopathie zu Lasten der Wissenschaft und Ehrlichkeit.

Die Gleichheitszeichen, die Leusch moniert, setzt er nur an anderer Stelle. In der Folge betreibt er eine Relativismusdebatte um Homöopathie und Medizin, die im Nebulösen endet, einem faktischen „nichts sei sicher“, „alles sei gleich“… etc. Hört man Leusch so aus der Praxis reden, muss man die Stellung der Medizin in der Wissenschaft gleich mit in Zweifel ziehen. Sein Schluss „Homöopathie ist kein Placebo“ gründet nicht auf dem Stand der Wissenschaft. Die Anwendung einer Praxis, die keine über den Placeboeffekt hinausgehende Wirkung reproduzierbar nachweisen kann, ist, auch wenn sie nicht schadet, nicht mit anderen zweifelhaften und schädlicheren medizinischen Behandlungsmethoden zu rechtfertigen. Warum er das macht – ich spekuliere -, mag darin begründet liegen, dass Medicus Leusch, der gerne selbst mal in die leere Kiste greift, wenn man`s denn gut verrechnen kann, sich durch sein Statement selbst ein Sedativ und  Somnifaziens verabreicht, für bessren Schlaf, wenn er die Homöopathie zu Gold und Gelde macht. Gut` Nacht!

Interessant wäre es aus meiner Sicht den Homöopathie-Verteidigern allgemein die Gretchenfrage im originären Sinn zu stellen. Denn, glaubt einer dort (Religion), so glaubt er auch hier (Homöopathie), so die naheliegende Korrelation…

…oder nach Goethe: „Ich hab’s ausführlich wohl vernommen, Herr Doktor wurden da katechisiert; Hoff, es soll Ihnen wohl bekommen. Die Mädels sind doch sehr interessiert, Ob einer fromm und schlicht nach altem Brauch. Sie denken: duckt er da, folgt er uns eben auch.“

Beim Christen Leusch scheint dieser Zusammenhang möglich, ob´s auch statistisch gilt, sollte untersucht werden.

Für mich ist es eine Frage der Aufgeklärtheit und Redlichkeit. Soll ich, nur weil das Gros zufrieden und überzeugt zum Kirchgang trottet ohne jeglichen Hinweis auch einen Gott propagieren und meinen Mund halten? Wenn der Fortschritt rückwärts geht, muss man Stellung beziehen. Dann ist Tacheles gefragt. Ein bis ins Unendlich differenziertes Hü-und-Hott-Gebaren, mit deutlich höherem Hott-Anteil, bringt nicht weiter, zementiert nur bestehende Verhältnisse. Gesellschaftliche Veränderungen zum Besseren, insbesondere die Aufklärung betreffende, wurden durch derartige Haltung noch nie erzielt. Leuschs (differenzierte) Haltung dient der Magisierung und Fortschrittsretadierung. Aufklärung? Fehlanzeige!

"Homopathisches Überdosieren" - Prost, Mahlzeit!

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26 Kommentare leave one →
  1. 14. Juli 2011 23:05

    „Columbus aka Christoph Leusch, geht so kritisch mit der eigenen Meinung um, dass er letztlich gar keine mehr zu artikulieren vermag.“

    Dieser Satz sagt alles über den Freitagsblogger Columbus.

  2. 14. Juli 2011 23:45

    Hab’s gelesen, @Louis, und, tut mir leid, bin nicht so beeindruckt, daß ich den Inhalt des Kreideschächtelchens jetzt anbrechen müßte.

    Das mag was damit zu tun haben, daß ich sehr viel mit „Medizin“ im Laufe einer jahrelangen „streng schulmedizinisch“ nicht erkannten und adäquat behandelten Infektionserkrankung zu tun hatte. Ich habe sehr viel gelermt in der Zeit.

    Ich teile nicht Deine Auffassung, daß „Medizin“, das Geschäft (hier mal nicht negativ gemeint) des „Heilens“, ein rein wissenschaftliches ist.
    Das ist auch immer das Handeln eines Arztes, einer Ärztin, eines Menschen und für einen hohen Prozentsatz von Erkrankungen werden sie Dir unterschiedliche Antworten geben, was nicht bedeutet, daß sie unärztlich, „unwissenschaftlich“ handeln.
    Daß man von der „Kunst des Heilens“ spricht, kommt ja nicht von ungefähr.

    Ich habe in F-Rub-4 viel zu den Homöopathie- und dem Osteopathie-Artikeln von @merdeister geschrieben und möchte mich deswegen hier nicht wiederholen: dort habe ich auch Beispiele dafür aufgeführt, daß vieles, was heute in der Medizin als „wissenschaftlich“ gilt und abgesichert ist, durch Zufall, Beobachtung und Intuition auf den Weg kam.
    Auf Leuschs Text werde ich auch nicht weiter eingehen, weil ich ihn nun auch nicht erneut lesen will.

    Nur nochmal kurz zum Placebo-Effekt: ist doch wunderbar, daß es den gibt! Den sollten wir erforschen, fördern und stärken – warum denn diskreditieren!?

    Wenn Du jetzt die Anteile der Homöopathie, die in der Tat die Vorstellungskraft des „Normalbürgers“ übersteigen und nicht nachweisbare Theorien sind, unbedingt mit religiösen Vorstellungen gleichsetzen willst, um dann beide ins Debattennirwana zu entsenden – o.k., ich kann Dich nicht stoppen. Ich seh‘ aber ehrlich gesagt – als Agnostikerin oder evtl. doch Atheistin – auch nicht viel Sinn darin.

    Weißt Du, als jemand, der schon als Kind mit der Frage „Woher weißt Du das?“ nach Wissen und Aufklärung gestrebt hat, möchte ich dennoch die provokative Frage stellen:
    woher weißt Du, daß die Menschen glücklicher wären, wenn Du ihnen all das verbietest, das nicht „aufgeklärt“ ist!?
    „Fortschritt“, „Rückschritt“, „Aufklärung“ – auch das sind keine absolut definierbaren und zuzuordnenden Konstanten, sondern Anleitungen zum Nachdenken, überspitzt gesagt.

    PS Soviel ich weiß, praktiziert Leusch schon lange nicht mehr. Da gab’s mal einen Bericht in der FAZ(?) über @Magda und @Columbus. Der Vorwurf, er verdiene im Bereich der Medizin Geld mit unredlichen Mittel, trifft demzufolge nicht.

    • 15. Juli 2011 00:25

      Möglicherweise habe ich, als wissenschaftlich Ausgebildeter, eine zu naive Meinung von der Medizin. Hier räume ich auch ein, dass Leusch Recht haben könnte. Die meisten, die Humanmedizin studieren haben ein rotes Cabriolet und nicht Albert Schweitzer vor Augen. Dass Ärzte genauso fehlerbehaftete Menschen sind, habe ich leider oft erfahren müssen. Dennoch vermengt er die beiden qualitativ zu trennenden Gebiete aus meiner Sicht unzulässigerweise. Das Lob des gut Geschriebenen, macht Leusch sich inhaltlich kaputt. Ich finde seinen Kommentar deshalb überbewertet. Naturgemäß ist auch mein Blog nicht „die Wahrheit“, sondern eben ein Kontrapunkt. Vielleicht hast Du bei der Homöopathie diesen blinden Fleck, oder blendest da was aus.

      Wenn Du nach dem Glück der Menschen fragst, dann sehe ich, übertrieben gesagt, im Glück der Idioten kein Ideal. Ich habe schon gelesen, dass intelligente Menschen tiefer, differenzierter und daher empathischer empfinden und deshalb Intelligenz mit Empfindungstiefe korreliert. Das hört sich überheblich an, ist aber vorstellbar. Diese Empfindungstiefe geht in Richtung Freud wie Leid, der aufgeklärte Menschen, der um sein und der Welten Ende weiß, ist vermutlich weniger glücklich und leidet mehr. Ich wollte jedoch nicht mit dem Glück der Musikantenstadlbesucher tauschen, die ohne Riss im Dasein, vollkommen eins mit sich und der Welt dasitzen und im Takt der Herde mitklatschen. Auch wenn das Leiden größer und das Glück geringer ist, so ist dieses unaufgeklärte Glück, von dem Du sprichst, nicht mein Glück. Siehst Du ein solches Glück als erstrebenswert an?

      Nobelpreisverdächtig wäre es jedenfalls, wenn Du jemanden umso besoffener machen könntest, je mehr Du den Alkohol verdünnst!

      Trotzdem danke für die ehrliche Meinung.

      lg LL

      • 16. Juli 2011 12:04

        „Fortschritt“, „Rückschritt“, „Aufklärung“ – auch das sind keine absolut definierbaren und zuzuordnenden Konstanten, sagt sweetheart, und stimmt. Aber ohne die Kriterien für Besser und Schlechter zu finden, bleibt aller Fortschritt schicksalhafter Zufall. Also: Forschen und Mensch bleiben/werden!
        „Die Humanmedizin studieren haben ein rotes Cabriolet und nicht Albert Schweitzer vor Augen“, sagt Louis Levy, und Achtermann hat kürzlich wieder die Statistik rausgeholt, daß Medizinerdissertationen in sechs Monaten meist ohne Erkenntnisgewinn zusammengeschustert werden. Eben fürs rote Cabrio, nicht für Patienten/Menschen, nicht für nachhaltigen Fortschritt einer praktischen Wissenschaft.
        Zum Komplex Musikantenstadl – in dem wir in metaphorischem Sinne in der medialen Massengesellschaft alle noch leben – möchte ich, weils so schön ist, LL wiederholen: daß „das Glück der Idioten kein Ideal ist!“
        Darauf gebe ich mein ‚Silbereisen‘!

        • 16. Juli 2011 13:53

          „Fortschritt“, „Rückschritt“, „Aufklärung“ – auch das sind keine absolut definierbaren und zuzuordnenden Konstanten, okay, da stimme auch ich grundsätzlich zu.

          Anders sieht es aus, prüft man diese Begrifflichkeiten konkret an der Homöopathie, um die es hier geht, – d.h. stellt man die Frage: Ist Homöopathie fortschrittlich, rückschrittlich, aufgeklärt? – dann kann ich das für mich schon beantworten.

          Die Homöopathie hatte in klinisch-kontrollierten Arzneimittelprüfungen lange Zeit, um eine bessere Wirksamkeit als Placebos nachzuweisen. Da dies nicht reproduzierbar gelang und die Sache obendrein nicht plausibel, sogar widersprüchlich, auch esoterisch (Schütteln in bestimmter Häufigkeit etc.) ist, lehne ich sie ab. Ich kritisiere auch Ärzte, die Krankheiten durch Schütteln einer hochgehaltenen Schlange kurieren wollen.

          Chinin hilft gegen Malaria und keine scheinmedikamentöse Behandlung in homöopathischen Potenzen über D12! Und die Homöopathie wird nicht wirksamer, weil sie in Praxen anzutreffen ist und die Präparate über Apotheken verkauft werden.

          lg LL

          • 16. Juli 2011 17:29

            Ich stimme zu: die Homöopathie geht mir sowie geschüttelt wie gerührt … vorbei; natürlich vedünnt. – Und deren Freitagsbefürworter erst einmal …!

      • 17. Juli 2011 00:00

        Da bin ich nochmal, @Louis, ehe ich ich hier im Roten Salon aus einer nicht zu Ende gelesenen Rede noch weitere lose Enden hängen habe.

        Ich will nicht mehr allzuviel dazu schreiben, weil ja ohnehin deutlich ist, daß wir da in vielem unterschiedliche Sichtweisen haben und weil ich bei dem Thema auch immer wieder an meine eigene nicht gerade zur höheren Ehre „der Medizin“ verlaufenen Krankheitsgeschichte erinnert werde – und weil konkret die Homöopathie nun auch nicht im Mittelpunkt meines Interesses steht (was ich nicht mit einem „blinden Fleck“ gleichsetzen würde), genausowenig wie Christoph Leusch.

        Du schreibst (15.7., 00.25), Du habest vielleicht „als wissenschaftlich Ausgebildeter, eine zu naive Meinung von der Medizin“.
        Zunächst einmal: „isch hab‘ auch Uni!“ Und habe eine „Wissenschaft“ studiert, „Literaturwissenschaft“ in Form von Anglistik. Und bin mir mit einiger Distanz dazu nicht mehr so ganz sicher, wie passend denn das Wort „Wissenschaft“ in dem Zusammenhang ist.
        Vielleicht haben die Engländer das besser gelöst, indem die Begriffe „natural sciences“ und „social sciences“ verwenden, überlappend „applied sciences“.
        Dieses gewachsene Begriffschaos stelle ich einmal voran, weil ich meine, daß die Medizin, das Studienfach, gar nicht so einfach zuzuordnen ist.
        Wenn Du „wissenschaftlich“ allein als Begriff für die anzuwendenden Methoden verwendest, wird es etwas überschaubarer.
        http://en.wikipedia.org/wiki/Science

        Ich weiß nicht, was Du studiert hast. vielleicht eine „strengere“ Wissenschaft als die Medizin es in ihrer Gesamtheit, insbesondere in ihrer Anwendung, meines Erachtens ist. Und von daher könnte ich mir dann durchaus vorstellen, daß Du der Medizin vielleicht eine Gloriole verleihst – während für mich, die die Medizin als Wissenschaft etwas niedriger hängt, eine in der Praxis geübte „unwissenschaftliche“ Methode ihr auch nicht soviel Abbruch tut.

        Du hast oben die Themen Homöopathie und Religion zusammengeworfen und daraus eine zarte Polemik entwickelt, weil Du in den Anhängern beider Phänomene, schlicht gesagt, dieselbe Dummheit erkennst.
        Mal abgesehen davon, daß die Dummheit vermutlich zu den tatsächlich unausrottbaren Krankheiten gehört, „wissenschaftlicher“ wäre es wohl beides für sich erst einmal abzuklopfen und dann nach Parallelen zu suchen oder offenkundige aufzugreifen – und vielleicht sogar zu fragen, ob überzeugte Christen, Juden und Muslime „anfälliger“ für Homöopathie sind als Nichtgläubige.

        Wobei der Bezug zur Religion ja keineswegs abwegig ist, wenn man sich die Geschichte der medizinischen Lehre ansieht: an einer der ersten medizinischen Hochschulen, der Schule von Salerno, trafen sich die „medizinischen Wissensstände aus verschiedenen Kulturen; der griechischen, der arabischen, der westlich-lateinischen und der jüdischen“, wobei Religion und Kultur da (noch) Hand in Hand gehen.
        Dies auch ein Hinweis auf die Kulturabhängigkeit vom Selbstverständnis von Arzt wie Patient. Ärzte, die z.B. Erfahrung mit der Behandlung muslimischer Patienten haben, wissen das.
        Und welch Wunder: Frauen waren als Studierende wie Lehrende zugelassen.
        Die Universität erhielt ihre Studienordnung 1240 von Friedrich II. – und die läßt mich heute noch bewundernd staunen:
        – 3 Jahre Logik
        – 5 Jahre Medizin inklusive Chirurgie, Anatomie und Autopsie
        – 1 Jahr Praxis bei einem Arzt,
        ehe der große ärztliche Freilandversuch startete.

        Zum Thema Homöopathie selbst muß ich nun gar nichts mehr sagen, weil ich auch dem 2. Kommentar von Christoph Leusch (14.7., 19.33) sehr zustimme und mich dem gern anschließe.
        Es geht doch letztlich ganz schlicht darum, was in der Praxis hilft, vorsichtiger: zu helfen scheint – und was hilft, hat recht.
        Und da ist es dem Betroffenen relativ egal, wie die Wirkung der H. begründbar ist, er erkundigt sich in aller Regel ja auch nicht nach den Testverläufen von Blutdrucksenkern zum Beispiel.

        Es ist ja wohl klar, daß wir uns hier über den Bereich der „Befindlichkeitsstörungen“ und vielleicht noch der Regulationsstörungen unterhalten – Bereiche, die negativ wie positiv vom Denken und von den Lebensumständen beeinflußbar sind.
        Ob dann eine Homöopathikum tatsächlich selbst eine Wirkung hat oder aber die Zuwendung auf die Person sowohl vom Arzt als auch von ihr selbst – das ist mir, das ist den Betroffenen in der Regel egal.
        Solange aber die generelle Wegnahme des Homöopathikums die Gesamtbilanz von „gut fühlen“ und „schlecht fühlen“ einer Population verschlechtern würde – warum sollte man das tun?
        Abgesehen davon, wird es kaum möglich sein.

        Das Thema „Placebo-Effekt“ haben Sie oben nicht aufgenommen: das halte ich nach wie vor für ein äußerst spannendes, weiter zu erforschendes und völlig unnötig deskreditiertes Phänomen. Damit verbinden sich solche Themen wie „Kraft der Gedanken“, „Selbstheilung“, „Spontanremission“ und ähnliches, die noch weitgehend terra incognita sind.

        Nun zum „Glück“ in diesem Zusammenhang.
        Du schreibst oben, Du siehst „im Glück der Idioten kein Ideal“.
        Das tue ich für mich selbst auch nicht, @Louis.
        Hast Du mal Michael Endes „Unendliche Geschichte“ gelesen? Ich weiß nicht mehr, wie die Wesen heíßen, auf die der Held am dunklen Wasser trifft. Sie zeichnen sich durch eine große Traurigkeit aus – und als sie wie auch immer durch das Einwirken Atrejos (o.s.ä. – mag jetzt nicht suchen) diese Traurigkeit verlieren, sind sie nur noch hirnlos umherschwirrende Gestalten.
        Ich fand das vor vielen Jahren sehr eindrucksvoll, weil es mir mein eigenes Aushalten von 1. mehr wissen und 2. mehr wissen wollen erklärlicher und erträglicher machte.

        In den Jahren meiner Erkrankung, dem mühevollen Suchen, warum ich denn nun „so“ war und nicht mehr wie ich mich kannte, wurde mir auch irgendwann mal bewußt, daß ich vor die Wahl gestellt, alles über die Ursachen und Wirkung meiner Erkrankung zu wissen oder aber ganz einfach zu gesunden die 1. Möglichkeit bevorzugen würde. Und das wiederum fand ich eigentlich „krank“, aber es war so.
        Heute bin ich da ein wenig pragmatischer, aber auch deswegen, weil ich weiß, daß die Dinge im Bereich von Medizin, Krankheit und Gesundheit so komplex sind, daß es einfache Antworten – von wenigen Bereichen abgesehen – nur für die gibt, die solche auch haben wollen.

        Aber es sind ja nun eben nicht alle wie Du, nicht alle wie ich – und deswegen würde ich im Bereich der H. für Toleranz plädieren, sofern niemand geschädigt wird.
        Und ich würde auch immer noch bedenken, daß sich vielleicht noch mehr über die Wirksamkeit einer Sache, hier der H., herausstellen könnte.
        Etwas steiles Beispiel: gib‘ einem Angehörigen eines gerade mal wieder im brasilianischen Regenwald entdeckten Einwohners wegen einer bedrohlichen Sepsis ein entsprechendes Medikament: es wird vermutlich wirken, obwohl der Empfänger keinen blassen Schimmer hat, was er da bekommt und was es tut.
        Allerdings könnte es auch sein, daß er aus seiner Waldapotheke was ebenso Wirksames hat oder daß das moderne Medikament nicht wirkt, weil er es für einen gefährlichen Zauber des weißen Mannes hält und seine Abwehr dadurch dramatisch herabgesetzt wird.

        Damit sind wir wieder beim Thema „Kultur und Medizin“: wann nimmst Du Dich des Themas Akupunktur“ an?

        Damit verabschiede ich mich wohl aus dem Thema und stelle fest, das „nicht allzuviel schreiben“ nun einer Leuschschen Ankündigung gleichkommt und daß ich mir offenbar nicht ganz sicher bin, ob wir uns siezen oder duzen. Duzen?
        Und verabschiede mich auch deswegen, weil meine blöde Katze es während meines Schreibens für eine lustige Idee hielt, ihre Maus ins Wohnzimmer zu transportieren, wo sie sich nun zu ihrer großen Verwunderung versteckt hat.

        Grüße und gute Nacht!

        PS Ein interessantes Phänomen, an das ich mich in dem Zusammenhang erinnerte sind die „Plocherschen Röhren“. In „Geo“ oder der alten „Natur“ hab‘ ich mal was dazu gelesen, das sehr positiv klang. Die auf die Schnelle gefundenen Links will ich Dir mal nicht antun.

        • 17. Juli 2011 00:04

          Nachgeholter Link:
          http://de.wikipedia.org/wiki/Schule_von_Salerno

      • 17. Juli 2011 20:31

        Da ich morgen sicher keine Zeit haben werde, noch heute schnell und kurz, @sweetheart: „isch hab’ auch Uni!“, geht total an dem vorbei, was ich mit „als wissenschaftlich Ausgebildeter, sagen wollte, weiter unten erkennst Du fast messerscharf was ich meinte: Die Physik. Naturgemäß ist jeder andere Wissenschaftsbereich der belebten Natur, insbesondere wenn Psychologie ins Spiel kommt, weniger „streng“.

        Dass ich die Themen Homöopathie und Religion einfach zusammenwerfe und nicht (literatur-) wissenschaftlich aufarbeite, ist wieder dieser Herkunft geschuldet. Dennoch räumst Du auch ein, dass der Bezug zur Religion ja keineswegs abwegig ist.

        Zum Thema Homöopathie meinst Du, dass es doch letztlich ganz schlicht darum geht, was in der Praxis hilft, vorsichtiger: zu helfen scheint. Und genau darum geht es mir auch. Nur dass ich beim Begriff „helfen“, den Placeboeffekt herausgerechnet wissen will. Der darf zwar in der Praxis ruhig mitwirken, aber ein seriöses Mittel hat noch eine Wirkung darüber hinaus.

        „…da ist es dem Betroffenen relativ egal, wie die Wirkung der H. begründbar ist“, richtig, ich kritisiere in erster Linie auch gar nicht, dass die Wirkungsmechanismen nicht begründet werden können, aber die Wirkung (ohne Placeboeffekt) der Blackbox muss reproduzierbar nachweisbar sein. Jeder Hustentee kann diesen Nachweis erbringen, die Homöopathie nicht. Es geht, um richtig verstanden zu werden, explizit also nicht um eine Kritik an Naturheilmittel allgemein! Die stärksten Gifte sind natürliche! Kräuter-Heilmittel müssen gem. einer EU-Norm einen Nachweis zur Wirkung und Sicherheit erbringen, die Homöopathie nicht.

        Du schreibst sinngemäß, „ob ein Homöopathikum tatsächlich selbst eine Wirkung hat oder aber die Zuwendung auf die Person sowohl vom Arzt als auch von ihr selbst – das ist mir, das ist den Betroffenen in der Regel egal“ Ja und Nein. Dem „Therapierten“ kann es egal sein, aber die Medizin sollte auf aufgeklärtem Terrain bleiben. Genau das möchte ich unterscheiden.

        Du schreibst „Solange aber die generelle Wegnahme des Homöopathikums die Gesamtbilanz von „gut fühlen“ und „schlecht fühlen“ einer Population verschlechtern würde – warum sollte man das tun?“ Es geht nicht darum, jemanden etwas wegzunehmen, aber die Medizin sollte sich den Schuh nicht anziehen bzw. sich von Homöopathie klar abgrenzen, um nicht selbst unglaubwürdig zu werden. Oder wie weit sollte eine Medizin, die noch ernst genommen werden möchte, gehen, wenn sich jemand „besser fühlt“ Aderlass? Geist- und Wunderheilung? Voodoo-Kunst? Schlangenschütteln? Hopi-Kerzen? Es geht auch um Aufklärung!
        Die Homöopathie möchte ich jetzt nicht noch mal sezieren, verweise deshalb auf das lesenswerte Blog „Weshalb Homöopathie Humbug ist

        Auch wenn`s hier weniger (musikvideomäßig wesentlich mehr) Kongruenz gibt, lg LL

        • ForenBoy permalink
          17. Juli 2011 20:45

        • ForenBoy permalink
          17. Juli 2011 20:46

        • 18. Juli 2011 00:50

          Danke für Deine Antwort, @Louis.
          Ich denke schon, daß ich verstehe, was Du meinst und kann Dir da auch ein Stück des Wegs zustimmen: wie man mit dem Thema als „Nehmer“, ggfs. auch wider alle Vernunft, umgeht, ist eine Sache, wie das die etwas schwierig zu definierende „Wissenschaft“ der Medizin, eine andere.
          Und der Begriff „Kultur“ gibt da ebenfalls noch mehr her, als wir hier herausgeholt haben.
          Den Link schau‘ ich mir später an und wünsche einen guten Wochenstart.

          PS Die Maus ist noch da und hat in der Nacht eine Weinbergnektarine angemümmelt.

      • 19. Juli 2011 19:24

        @sweetheart

        Nachtrag zum Thema „Akupunktur“: Dem nehme ich mich nicht an, weil es dort nicht so eindeutig wie bei der Homöopathie ist. Hier gibt es nachgewiesene Wirkungen, auch wenn es völlig egal ist, wohin man die Nadeln steckt und die sogenannten Meridiane Humbug sind!

        Nachtrag zum zweiten Columbus-Kommentar (14.07.2011, 19.33 h):

        Hier sieht Columbus schon deutlich Land und meint: „Ihre Grundannahme, dass derzeit kein genereller und direkter kausaler Beweis für die Wirksamkeit der Homöopathie möglich ist, teile ich…[…]…Wirknachweise im schulmedizinischen Sinne lassen sich, das müssen auch Homöopathen einräumen, nicht erbringen.“. Dennoch driftet er seiner Differenziertheit geschuldet, den ankerfähigen Grund schon unter Kiel, indem er von „guten Schamanen und Homöopathen“ spricht, wieder in die falsche Richtung ab. Sein Schluss, die Homöopathie zu akademisieren und in die Medizin zu inkorporieren, führt nur auf`s offene Meer hinaus.

        Auch wenn er die Komplexität der Medizin mit seinem Beispiel „ACE-Hemmer“ gut und nachvollziehbar untermauert, so wird der Gegenstand der Kritik, die Homöopathie, dadurch nicht wirkungsvoller und seriöser.

        Am Ende vergleicht er Homöopathie gar mit „unsachgemäßer Anwendung der Schulmedizin“. Ich denke, auch wenn diese nicht schädlicher ist als jene, so sind doch beide kritikabel, oder? Sein Wunsch, der Homöopathie nicht pauschal vorzuwerfen, sie sei wirkungslos, lässt ihn weiter im Kreis fahren und ist daher faktisch ein Widerspruch zu Anfangserkenntnis.

        Columbus` Angst vor einem „Grundsatz, nicht immer nur zwei Nicht-Farben (Schwarz/Weiß) gelten zu lassen“ ist unbegründet. Was er für digitales Denken hält, ist eine Entscheidungsfähigkeit, die es zulässt, sich aus dem elektromagnetischen Spektrum für eine „ Farbe“ entscheiden zu können. Natürlich, wer sich entscheidet, kann Fehler machen, aber wer sich nicht entscheidet, wird fremdbestimmt und liegt nie (aus eigener Entscheidung) richtig!

        lg LL

        • 20. Juli 2011 13:11

          Hallo, @Louis!
          Danke für die nochmaligen Überlegungen zum Thema.

          Ich laß‘ @Columbus wie die Homöopathie jetzt erst mal ruhen, weil das eine Thema für etwas mehr Ruhe und Zeit ist als ich eben habe.

          Da wird’s genügend Literatur zu gebe, die ich nicht kenne: die Kulturabhängigkeit und Interdependenz von „Medizin“, „Medizinmännern“, erkrankten Menschen, Heilweisen und Heilerfolgen – das ist ein interessantes Thema.

          Zur Akupunktur habe ich von den Studien gelesen, die Du oben erwähnst – ein Arzt, der diese nicht nur wegen der lukrativen Vergütung sondern aus Überzeugung anwendet, wird aufgrund seiner Erfolge genau diese wieder als Humbug ansehen, ein anderer nicht, und ein chinesischer Arzt wird wieder eine andere Vorstellung haben, bzw. die meisten Ärzte, die hierzulande nach ein paar Fortbildungsstunden Akupunktur anwenden, für
          Scharlatane halten.

          Grüße!

          PS Ich beherberge noch immer eine Maus, die hoffentlich nicht an einseitiger Ernährung verstirbt: sie hat inzwischen alle Weinbergnektarinen
          angenibbelt. Den Gedanken an die notwendige weitere Verstoffwechselung verdränge ich erst einmal.

    • ForenBoy permalink
      17. Juli 2011 15:45

      Hi sweetheart,
      Du solltest den Disput um die Homöopathie nicht persönlich nehmen, es ging eigentlich nur um die meist persönlich diskreditierend gemeinten Spitzen der üblichen Verdächtigen im derFreitag gegen „merdeister“, was dann noch in einer verschwurbelten Segnung seitens Heißluft-Columbus gipfelte.

      Die Texte von Columbus lese ich nicht mehr, weil sie in ellenlangen wohlfeilen Worten am Ende doch wieder alles Gesagte in Frage stellen, und damit bar jeder festen Meinung einfach wertlos sind.
      Diese „sowohl als auch“ -Beiträge sind einfach nur langweilig, weil nichtssagend. Da hilft auch die geschliffene Formulierung und das perfekte Layout nichts.
      An Columbus kann man sich einfach nicht reiben. Da fehlt der Sand im Getriebe. Nur anständig, lieb, aalglatt, schleimig und höflich geht ja nun mal gar nicht.

      Ich warte schon auf den Tag, an dem Columbus zu Fuß den Ärmelkanal überquert und die Redaktion des Freitag besucht.

      • ForenBoy permalink
        17. Juli 2011 15:58

        barfuß natürlich, und mit hoch gerollten Hosenbeinen…………..

      • 18. Juli 2011 00:54

        Hallo, @Forenboy, falls das so rüberkommen sollte: Nein, ich nehme den Disput um die H. nicht persönlich, ganz und gar nicht.
        Ich hab‘ micht gern darüber unterhalten, was doch auch bei unterschiedlichen Auffassungen bestens möglich ist, wie man sieht.
        Gute Nacht!

  3. 15. Juli 2011 06:20

    Mit dem Glauben haste schon recht, Louis. Es ist ein hartes Brot als Unglaeubiger :-). Ich glaube: -an einen Gott – an mehrere – an einen Arzt – an den Kaffeesatz (oh ja, hier werden die Kaffeetassen meist umgedreht und dann die braunschwarzen Fliessfiguren interpretiert: ich sehe einen Fisch, einen grossen Mann, eine Münze! einen breiten Strom….) – an meine Gewinnchance im Lotto – an die blutbespritzten Federn eines Gockels – an die Bewegungen eines Tellers – an den Buchstaben – oder auch an alles zugleich und noch mehr. Die Skeptiker kommen sich da oft vor, wie im Tollhaus.

    • 15. Juli 2011 10:02

      Danke für die kleine Zustimmung. Kaffeesatzlesen ist ja in Umbrien ein weit verbreitetes Phänomen, möglicherweise auch in Ligurien. Ja, ja, der, der Skeptiker hat`s schwer!

      lg LL

  4. 15. Juli 2011 13:11

    Es kommt noch ein Kommentar – später.

  5. 17. Juli 2011 19:24

    Vorbemerkung: In England praktizierten meine Kolleginnen und Kollegen weiland an jedem Wochenende den sogenannten “Tellergeist”. Oft kam ich später dazu, wie sie in einer engen Dachkammer – uhh – um einen Tisch herumsassen, sich die Hände reichten und gebannt auf einen Teller, ein Glas oder ähnliches starrten. Ringsum waren die Buchstaben sowie, an gegenüberliegenden Seiten “yes” und “no” angeordnet, der Teller fuhr wie wild auf dem Tisch herum und “schrieb” (wenn man ihm zuvor eine Frage stellte, etwa: “wer bist Du?”). Sofort, wenn ich erschien, stellte der Teller den Betrieb ein. “Ach, Du”, riefen die Leutchen dann, “verschwinde! Du bist zu skeptisch!!” Richtig. Ich glaubte net daran. Leiter des Zirkels war übrigens ein Pakistani, Sani, er war wohl bärtig genug, den Geist zum Erscheinen zu zwingen *g*. Sani wollte mich eh umbringen, weil ich mit seiner Freundin ausging…..

    Also: was Homöopathie betrifft, habe ich weder festgefügte Überzeugungen noch grundlegende Erkenntnisse (obwohl ich ein Pflanzenheini bin) (doch genug meiner biographischen Exkurse)

    Habe hier Louis‘ Blog und auch die Kommentare sorgfältig gelesen. Ich weiss, dass Sweetheart nicht genau dieselben Ansichten vertritt. Das ist ja auch der Sinn von Blogs, oder? “Erkenntnisstreben” (Pathos).

    Wissenschaft und Skepsis gehören zusammen wie eineiige Zwillinge. Fertige Überzeugungen passen da kaum. “Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als sich Eure Schulweisheit träumen lässt”. Die Wissenschaft, ehm, ist grad immer auf dem neuesten Stand, aber morgen wird sie neue Fragen formulieren. Siehe Physik. Ist das Licht nu Ansammlung von Teilchen oder Strahlung? Je weiter die Forschung geht, desto ungewisser werden ihre Resultate. Gibt es feststehende Tatsachen? Wohl nur auf Zeit.
    Dazu kommt ein anderes Phänomen: Es werden gewisse Theorien gedacht, und siehe: die Wirklichkeit richtet sich nach ihnen! Eine Art Umkehrung von Ursache und Wirkung. Aristoteles lebte Jahrtausende vor Einstein und Marie Curie…….. Was sagte nochma Marx über Hegel? Aber ich bin kein Wissenschaftler, ich bin Schreiber und liebe alles Unlogische *gg*

    Salerno? Wieder was Neues gelernt. Das da Frauen studieren duften: Chapeau! Friedrich II. von Hohenstaufen war ein moderner Mensch im Positiven wie im Negativen, und das im Hochmittelalter…..(Ich sollte, sorry, das alles als Fragen formulieren).
    Zum Schluss sei Barthes zitiert. Ich fiel gestern über diesen Satz:
    “Die Literatur agiert in den Zwischenräumen der Wissenschaft; sie ist ihr immer zu spät dran oder voraus…. Die Wissenschaft ist grob, das Leben ist zart, und die Literatur ist dazu da, diese Distanz zu verringern…” (Antrittsvorlesung am Collège de France, 7.1.1977)

  6. 17. Juli 2011 20:46

    Natürlich ändern sich auch wissenschaftliche Erkenntnisse, weil sich die Wissenschaft immer wieder selbst hinterfragt, un das ist ihre Stärke. Die Gesetzesstruktur der Wirklichkeit entdecken die Wissenschaftler in immer genauerer Näherung! Und nun zum Frauenfußball!

    lg LL

  7. 17. Juli 2011 23:52

    ja habs auch gesehn und nen Drink auf Japan genommen
    Gruss!
    hibouh

  8. 18. Juli 2011 10:14

    Die Offensivspielerinnen der USA waren auch auf Nebelfahrt. Die Chancenverwertung setze sich beim Elfmeterschießen fort. Aber so ist es auchim Frauenfußball, wer seine Chancen vorne nicht macht, wird hinten bestraft. Die Freude der deutschen Spielerinnen incl. Trainerin über die Niederlage der USA empfand ich als eher unangebracht. Da fehlt es noch an Professionalität.

    • 19. Juli 2011 14:16

      war interessant, zu sehen. die sprangen alle auf, als japan ein tor schoss. naja: kann man sagen: der weltmeister hat uns geschlagen…….

  9. ForenBoy permalink
    19. Juli 2011 01:28

    Mein Freund Kunibert Hurtig (Kein schöner Land zu dieser Zeit) schrieb im derFreitag zu
    „Homöopathie und die Antimaterie“
    Lukas B.D. Innig schaute verstohlen auf die Uhr. Er wollte seinen Termin auf keinen Fall verpassen. Langsam ließ er den goldenen Hydrostatikpositonensensor noch einmal über die Gesichtshaut von Mason Verger gleiten und schüttelte mit dem Kopf. “Herr Verger, wir müssten anderen Methoden einsetzen, um Ihre Wasserallergie in den Griff zu bekommen. Ich mag es ja kaum sagen, aber das überschreitet meine Fähigkeiten und wird sehr teuer.“ Mason nuschelte etwas herum: „Paperlapapp, teuer. Wenn’s hilft ist mir nichts zu teuer. Hauptsache diese Auflösungserscheinungen hören endlich auf. Was ist es denn?“ „Nun,“ meinte Innig, „wir sollten eine Antiwassertherapie ins Auge fassen. Sie wissen ja: Gegen zerstörerische Kräfte wirken nur Antikräfte. Und wir brauchen ein Medium für die Übertragung der Kräfte in Ihren Körper, Herr Verger.“ „Machen Sie das, Innig, machen Sie das. Und rufen Sie an, wenn Sie so weit sind.“

    und wie es weiter geht, kann man hier nachlesen:
    http://j.mp/qqTpgO

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