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Die „Strasse“

30. Mai 2011

Proteste allüberall. In Aegypten, im Yemen, in Syrien. Aber auch in Turgutreis (gegen die -boah- extrem verlöcherten Strassen – 11 Leute, aber viel Presseresonanz), Athen, Madrid, Berlin, İstanbul, Rom, Belgrad, Ulm, Neheim -Hüsten…. Oft stehn Leben und Gesundheit auf dem Spiel. Sind die Menschenrechte net unteilbar? Gell, Mr. Obama….

Die EU begrüsst selbstverstaendlich (und natürlich nur aeusserlich) jene im Nahen Osten. Ob sie diejenigen bei sich selbst auch so schaetzt? Die Bild-Zeitung redet von Militaerputsch in Griechenland, wenn es so weitergehe. Von Saudi-Arabien redet niemand.

Apropos: Habt ihr Facebook? Bitte gebt ins kleine Fenster „Was geht ihnen durch den Kopf?“ (oder so) jeden Tag „Mustafa Balbay“ ein.

Balbay ist einer von geschaetzten fünf Dutzend Journalisten, die zur Zeit hier ohne Anklage und ohne Aussicht auf einen baldigen Prozess (da müssten naemlich Anklagen und Beweise folgen….) in winzigen Zellen, ohne Zeitungen und TV, mit aeusserst eingeschraenktem Besuchsrecht, im Gefaengnis sitzen. Je mehr Leute sich an obigem beteiligen, desto mehr Wirkung wird sein, um so mehr Schutz aber auch für die Beteiligten. Es ist ein winziger Protest und kostet nur Sekunden. Man muss net mal vors Haus.

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3 Kommentare leave one →
  1. 30. Mai 2011 10:16

    Lieber Hibou,

    zumindest in Ulm, das Du netterweise erwähnst, werden die Menschenrechte respektiert. Das sieht man auch daran, daß ich unzensiert bloggen kann…
    Aber nun im Ernst: Klar klicke ich den Mustafa Balbay an, kein Problem. Aber ich habe so zunehmend meine Schwierigkeiten, wenn sich soziales und politisches Engagement quasi per Mausklick erledigen lässt. Von Zuhause aus. So ein facebook-Protest sollte nur ein Einstieg in was richtig Aktives sein.

    Wobei ( siehe mein Beitrag zu diesen teilweise wirklich obskuren Anti-AKW-Frömmlern) ich so gar nicht weiß, wo es sich wirklich lohnt. Der Einstieg in eine nicht vorhandene linke Bewegung fällt halt genau deshalb schwer, weil sie nicht vorhanden ist.

    Da wäre ich für Tipps dankbar. Wer vom „Roten Salon“ und seine Leser(innen) macht was und wo?

    Beste Grüße

    Hermann

  2. 30. Mai 2011 15:02

    Hibouh,
    ich stimme dir zu. Ich habe auch den Mustafa Balbay angeklickt.
    Schwieriger wird es Hermanitous Frage zu beantworten.
    In früheren Jahren wäre für mich einfacher gewesen die Frage zu beantworten.
    Wenn ich mir den Zustand der Linken oder der, die sich dafür halten aktuell so ansehe, wird mir Angst und Bange. Ich wüsste nicht wo ich aktiv, ich meine wirklich aktiv mitmachen sollte.

    Grüße fidelche

  3. 30. Mai 2011 15:15

    danke euch beiden! na klar ist anklicken net viel. aber ein anfang soll es sein…..
    hier ist es recht schwer, was zu tun. schon das hier ist gefaehrlich. bei unserem“protest“ kamen nach wenigen minuten die gendarmen und zogen alle plakate ein…….aber eben: fotos waren da schon gemacht.

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