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Wer regiert die Welt?

19. April 2011

In der heutigen Presse ( 19.04.2011) ist zu lesen:

„Die Ratingagentur Standard & Poor“s (S&P) hat die künftige Kreditwürdigkeit der USA infrage gestellt. Sie werde deren Bonität zwar weiter mit der Bestnote AAA bewerten, den Ausblick für die langfristige Beurteilung jedoch von ’stabil‘ auf ’negativ‘ senken, teilte S&P am Montag mit. Grund dafür seien die ’sehr hohen‘ Haushaltsdefizite. Weltweit brachen die Aktienkurse ein, auch der Ölpreis sank, dafür wurde Gold deutlich teurer.“

  • Am 03.02.2011 war zu lesen:

„Es kann schon fast als Warnschuss bezeichnet werden, dass ausgerechnet jetzt die Ratingagentur Standard & Poor´s sich veranlasst fühlte, die Kreditwürdigkeit Japans aufgrund ihrer hohen Staatsverschuldung eine Stufe zu senken. Erste Konsequenzen sind bereits jetzt auf den asiatischen Aktienmärkten zu spüren. Zahlreiche Investoren haben sich schon aus dem Tokioter Markt zurückgezogen.“

„Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die Kreditwürdigkeit Irlands um eine Stufe gesenkt. Die langfristige Bonität sinkt von „A“ auf „A-“, wie S&P mitteilte. Zudem stellte die Agentur weitere Herabstufungen in Aussicht, indem sie das Land auf einer Art Beobachtungsliste („CreditWatch“) beließ. S&P begründete den Schritt mit einer Revision der Risikoeinschätzung für die heimischen Banken.“

  • Und am 23.07.2009:

„Unglaubliche Kehrtwende der Ratingagentur Standard & Poor’s: Einer Reihe von Wertpapieren gab die Ratingagentur am Dienstag wieder das Toprating «AAA» – obwohl sie die Papiere, die unter anderem von Goldman Sachs, Credit Suisse und JP Morgan Chase stammen, erst vergangene Woche herabgestuft hatte. Ohne Toprating können die Papiere nicht im Rahmen eines Programms der Notenbank Federal Reserve als Sicherheit im Gegenzug für Kredite hinterlegt werden. «Financial Times Deutschland» führt den Rückzieher auf Druckversuche zurück und schreibt: «Angesichts der heftigen Proteste von Investoren über die Herabstufung, liegt der Verdacht nahe, dass S&P vor wichtigen Kunden eingeknickt ist.»

„Die Ratingagentur Standard & Poor’s will sich nicht für möglicherweise falsche Bonitätsnoten haftbar machen lassen. „Ratings sind nicht richtig oder falsch. Sie sind in ihrer Gesamtheit konsistent angewandt oder nicht“, sagte Deutschlandchef Torsten Hinrichs in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Frankfurt. „Ratings sind eine Meinung zu zukünftigen Ereignissen. Dass diese Meinung relativ treffsicher ist, weisen wir in Studien nach. Ob diese Meinungen in fünf Jahren zutreffen oder nicht, kann nach unserer Ansicht keine Haftungsgrundlage sein.“

Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat das Rating Griechenlands von BBB+ auf BB+ gesenkt. Nun wird es schwierig für Griechenland Kredite zu bekommen. Aber war da nicht was mit Ratingagenturen? So vor knapp zwei Jahren?…. kann sein, dass die Griechen ihre Kredite bald nicht mehr pünktlich zahlen können. Ich kenne die Zahlen nicht. Aber wer sind denn die Experten, die Griechenlands Kreditwürdigkeit abgestuft haben? Es ist die Ratingagentur Standard & Poor´s. Das waren die gleichen Versager, die wenige Tage vor der Lehmann Pleite die Bank noch im A-Bereich gewertet haben. Lehmann war zu diesem Zeitpunkt so blank wie ein nackter Seemann Morgens um sechs auf St. Pauli…
…Mag sein das Griechenland kein Traumschuldner mehr ist. Aber eine Bewertung von Standard & Poor´s jetzt als Richterspruch einer unabhängigen Institution darzustellen ist albern.“

„Rating-Agenturen haben eine enorme Macht: Sie lenken den Fluss von Milliardensummen. Wie ihre Bewertungen zustande kommen, ist ihr großes Geschäftsgeheimnis….“

Geld regiert die Welt? Regierungen? Die Vereinten Nationen? – 

– Weit gefehlt.

Nach den Heuschreckenschwärmen, den Hedgefonds und den spekulierenden Bankern heißt das neue Zauberwort Risikomanagement. Und die Risikomanager werden weder als solche geboren noch in ihren Job gewählt. Sie sitzen anonym in den Chefetagen von Standard&Poor etc. Und deren Analysten machen Politik. So ist die neueste Meldung über die Kreditwürdigkeit der USA eine ganz offensichtlicher Versuch, den oppositionellen Republikanern, denen die Sparmaßnahmen von Barak Obama nicht hart genug sind, in die Hände zu spielen.

AAA heißt die neue Agenda, was schlicht und einfach bedeutet, wenn ein Land A hat, ist es fein raus, ein AAA hingegen ist schon nah am Abgrund, der mit B beginnt und dann zur faktischen Enteignung des mit B bewerteten Staates führt. Man nennt das auch den Rettungsschirm, unter dem Griechenland, Irland, Portugal oder andere Staaten verramscht werden. Horrende Zinsen drohen diesen Staaten, die beileibe nicht gerettet, sondern in langjährige Abhängigkeit der Bankiers dieser Welt gestoßen werden.  Der Rettungsschirm ist eigentlich eine Saugglocke, an dessen einem Ende der Saugnapf angesetzt wird und dazu führt, daß Politik und Wirtschaft nahezu jede Handlungsfähigkeit und Eigenständigkeit verlieren. Am anderen Ende saugen die Bankulanten, die mittels Rating-Agenturen dafür gesorgt haben, daß bar jeder wirtschaftlichen Vernunft das entsprechende Land vollends zugrunde geht.

Heiner Flassbeck beschreibt das in „die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“ so:

 “… der im Vergleich zu Japan nur ungefähr ein Viertel mal so stark verschuldete spanische Staat zahlt den dreifachen Zinssatz. Griechenland, das nicht einmal doppelt so hoch verschuldet ist wie Deutschland, musste mit 276 Basispunkten im Vergleich zu Deutschland fast den doppelten Zissatz für seine Staatsschulden aufbringen. Das noch stärker verschuldete Italien hingegen hatte nur 82 Basispunkte über dem deutschen Zinssatz zu schultern. Das lässt nur den Schluss zu, dass selbst im Urteil der ‘Märkte’ öffentliche Schuldenstand und Zinsdifferenzen viel weniger miteinander zu tun haben, als allgemein unterstellt.”

  • Wer regiert die Welt?

Spekulanten und Bankiers, Vampire und Aasgeier, die nahezu unkontrolliert ihr Unwesen weltweit treiben dürfen.

Es ist die Aufgabe von aufgeklärten, vielleicht auch dezidiert linken Menschen, eine Gegenöffentlichkeit herzustellen und die Dinge zu benennen.

Auf Bildungsfernsehen & Co kann man sich dabei nicht verlassen, denn darin steckt vor allem das Prädikat bildungsfern.

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13 Kommentare leave one →
  1. 20. April 2011 18:44

    Dass Spekulanten und Bankiers die Welt (allein) regieren, glaube ich nicht. Zwar gebe ich Dir Recht, dass eine besondere Gier die Krisenabfolge in kapitalistischen Ländern zu beschleunigen vermag, die Gier ist aber nicht die Ursache der Krisen. Die Ursachen sind dem kapitalistischen System immanent z.B. durch die permanente Konkurrenzsituation der Unternehmer.
    Das Finanzkapital (Zirkulationssphäre) agiert ebenso wie das Produktivkapital (Produktionssphäre) im Rahmen der kapitalistischen Gesetzmäßigkeiten. Die Annahme, der Kapitalismus wäre gar nicht so schlimm, wenn sich die menschliche Gier nur „moralische bessern“ würde, ist eine falsche. Ich sehe zwar auch den krisenverschärfenden Einfluss durch Spekulation, wie auch das Faktum, dass Analysten durch ihr Risikomanagement Politik machen. Dennoch sind dies oberflächliche Erscheinungen des kapitalistischen Systems.
    Ich möchte daher vorsichtig auf die sog. verkürzte Kapitalismuskritik, wie auch die Folgen einer stark vereinfachenden Unterscheidung in Finanzkapital und Produktivkapital hinweisen. Mit der einseitigen Verurteilung des Finanzkapitals und der Zirkulationssphäre, ist leicht eine Kritik verbunden, die in der Struktur Ähnlichkeiten und Verwandtschaften zum Antisemitismus insofern aufweist, als Antisemiten „raffendes“ und „schaffendes“ Kapital unterschieden, eine „Ungeziefer-Terminologie“ verwendeten, zinstreibendes Kapital mit „jüdischem Kapital“ gleichgesetzt haben und diese Kritik daher als struktureller Antisemitismus bezeichnet wird. Ich werfe Dir, lieber Hermanitou, sicher keinen Antisemitismus vor, dazu kenne ich Deine Positionen zu gut, ich möchte nur diesen Sachverhalt erwähnen, über den schon ganze Organisationen wie Attac oder Verdi gestolpert sind und auf den insbesondere Robert Kurz nicht müde wird, aufmerksam zu machen und ich ihm in diesem Punkt zustimmen muss. Also, nichts für ungut! Du kannst mir ja schreiben, wenn Du es anders siehst!

    lg LL

    • 21. April 2011 07:57

      Lieber LL,

      mein polemisches Fazit am Schluß, da gebe ich Dir recht, ist ein Verwechselbares. Die Kritik nehme ich gerne an.

      Worum es mit insgesamt allerdings geht, ist, daß wir mitsamt (demokratisch gewählten) Regierungen zunehmend die Kontrolle verlieren und private Agenturen einen völlig unvertretbar großen Einfluss auf ganze Staaten, Währungen, Goldpreis, Rohstoffe, Lebensmittelpreise etc etc haben. Klar – einige Regierungen, darunter vor allem auch die Merkel-Administration, benutzen diese im Umkehrschluß, um ihren Einfluß zB. in Europa auszubauen.

      Ich meine nicht, daß dies „oberflächliche Erscheinungen“ wie Du schreibst, sind. Hier gehen ganze Staaten mitsamt ihren Völkern am Stock oder gar unter. Und das ist doch eine rasante Entwicklung, die es anzusprechen lohnt.

      Beste Grüße
      Hermanitou

      • andreasfecke permalink
        21. April 2011 14:26

        Bravo für Deinen Artikel.

        Den verstehe ich und liefere gerne noch meine Übersetzung „US-Wirtschaft 2010: 50 aktuelle Statistiken über den horrenden Zustand der amerikanischen Gesellschaft“ dazu.

        Was ich nicht verstehe: Wie könnte der Schlussteil Deines Artikels so sehr fehlgelesen werden, dass auch da noch Antisemitismus hinein interpretiert wird?

        Je öfter ich so etwas sehe, je mehr Angst bekomme ich vor dermaßen abstrahierendem „Kopfmenschentum“.
        Gott bewahre uns davor, kann ich natürlich nicht als Zyniker sagen,
        aber als Sarkast.

        siju.

        • 21. April 2011 18:56

          Hallo Andreas,

          wer hat „Antisemitismus hinein interpretiert“ und wen meinst Du mit „abstrahierendem „Kopfmenschentum““? Es wäre schön, wenn Du weniger auf Kommentatoren, mehr auf die Kommentare abzielen würdest und dies ggf. auch mit Beispielen belegen könntest. Ich habe nicht von Antisemitismus, sondern von strukturellen Antisemitismus gesprochen und dies auch erläutert. Der stukturelle Antisemitismus ist ein Begriff, den Du z.B. in Wikipedia unter
          Antisemitismusforschung nachlesen kannst.

          lg LL

          • andreasfecke permalink
            21. April 2011 19:47

            Ja, danke. Meine ich ernst, obwohl ich mich damit jetzt schon zum x-ten mal in diesem Forum in der Situation des Ungebildeten befinde. Bin ich auch, es trifft mich auch nicht im Herzen, aber was kann/soll ich dann hier tun?
            Mein bester Freund meines Lebens ist ein Intellektueller in Reinkultur. Er ist Russe. Hier ist sein „epochales“ Werk: FREIHEIT .
            Es tut mir leid, wenn ich Dir mit meiner Kritik zu nahe getreten bin.
            Mittlerweile glaube ich aber, dass ich hier in falsche Kreise geraten bin. Ihr seid nicht falsch, nur jemand wie ich hier drin.
            Schuster, bleib bei Deinen Leisten.
            Oder sprich mit russischen oder afrikanischen Intellektuellen…..

          • 22. April 2011 00:24

            @andreasfecke

            Ich weiß nicht genau, was Du mit „Ja, danke. Meine ich ernst…“ meinst. Ich verstehe nicht, wie Du auf den Gedanken kommst, hier nicht richtig zu sein? Nur weil ich Dich gebeten habe weniger persönlich, mehr sachlich und konkreter zu diskutieren, darfst Du Dich nicht persönlich angegriffen fühlen. Ich finde es gut, dass Du hier bist und würde mich gerne noch ein wenig von Dir über den schwarzen Kontinent belehren lassen, von dem ich sicherlich viel zu wenig Ahnung habe. Wie Du sicher schon gemerkt hast, kommen hier verhältnismäßig wenig Diskussionen auf, was eigentlich das „Salz in der Suppe“ wäre, aus der jeder löffeln kann. Kritik ist nicht das Ende, sondern der Anfang der Philosophie! Ohne Kritik gäbe es kein Vorwärtskommen! Es ist zwar schön, bestätigt zu werden, aber auf Dauer ist gegenseitiges Schulterklopfen relativ langweilig, ein Gewinn kann auch in der Kontroverse liegen, finde ich. Wie siehst Du das?

            lg LL

      • 21. April 2011 18:04

        Mit „oberflächliche Erscheinungen“ wollte ich NICHT sagen, dass die von Dir aufgezeigte Handlungsweise der Spekulanten und Bankiers nur oberflächlich und damit ignorierbar wäre, der Begriff soll nur sagen, dass es sich nicht um die EIGENTLICHEN URSACHEN handelt. Es lohnt durchaus die Einflussnahme dieser „Wettkönige“ anzusprechen, wenn man weiß, wie der Kapitalismus funktioniert. Um`s mit Brecht zu sagen: Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie?
        Ob unsere Regierungen uns in unserer „Repräsentativen Demokratie“ tatsächlich vertreten, d.h. wie demokratisch diese daher wirklich sind und wie unser Kontrollverlust vonstattengeht, darüber müsste gesondert nachgedacht werden. Ich denke, dass das System, je weiter im Endstadium, desto weniger Eingriffsmöglichkeiten zulässt, uns immer mehr unter die Systemlogik (Rationalisierung) zwingt, jedes Ausscheren ist unmöglich, ohne ein Verlierer des Systems zu sein, der selbst dann noch dem System als Opfer unterworfen ist, das könnte „Kontrollverlust“ sein. Nur in diesem kapitalistischen System betreibt man, je fleißiger man mitwirkt, sein schnelleres „Überflüssigwerden“ und ein schnelleres Ende des Systems. Der Angepasste also, der mit dem kapitalistischen Wind segelt, empfindet vermutlich den Kontrollverlust weniger, weil er ohnehin nur das Ziel hatte, sich kapitalistisch auszurichten.
        Ich spintisiere und fantasiere auch nur, ohne es wirklich zu durchschauen. Was denkt Ihr (Hermanitou, Fidelche u.a.)? Woher kommt der zunehmende Kontrollverlust?
        Auch ich schließe mich an, dass wir uns im „Sättigungsbereich“ (Asymptote, die sich der Sättigungskurve schon sehr stark nähert, sie aber lange noch nicht berühren muss, jedoch bei der geringsten Störung der Berührpunkt (Kollaps) da ist!) der kapitalistischen Möglichkeiten befinden und damit kurz vor dem Kollabieren des Systems stehen. Naturgemäß werden die Verteidiger des Systems ALLES tun, um es zu retten, jede erdenkliche Summe aufwenden, um den Kollaps abzuwenden, nur das System und damit auch das kapitalistische Handeln im System, das werden sie nicht ändern! Es läuft wirklich darauf hinaus, wie lange sie uns noch Vertrauen „vermitteln“ können, bzw. wann das Vertrauen den Bach runter geht und das Ganze in Panik umschlägt, dann gibt es keine Rettung für`s Papiergeld! Die Folgen sind nicht absehbar!

        lg LL

  2. 21. April 2011 00:07

    Hermanitou,
    ich vermute mal, dass wir uns in einer lupenreinen Überproduktionskrise befinden. Der Ursprung dieser Krise liegt in der Kündigung von „Bretton-Woods“. Aber was waren die Alternativen zum neoliberalen Kurs? Krieg? Was ist jetzt die Alternative? Krieg? Währungsreform? Welche Alternative hat der Bänker? Was würde sich ändern wenn Bänker nicht zocken würden? Wie lange wäre ein Manager noch Manager wenn er das Spiel nicht mitspielen würde? Ich vermute mal das System steht vor dem Kolaps. Wie lange es noch aufrecht zu erhalten ist, ist schwierig abzuschätzen. Ein Jahr oder zehn Jahre? Beim nächsten Rettungsschirm werden wohl noch mal drei Nullen hinten drangehängt. Ob daran noch geglaubt wird, wird fraglich, aber entscheidend sein, denn irgendwie ist alles Vertrauenssache.

    Grüße fidelche

    • 21. April 2011 08:02

      Fidelche,

      richtig. Vertrauenssache.
      Und da wir den Zockern in Banken und Chefetagen auf keinen Fall trauen können, muß doch Schluß sein mit dem ganzen neoliberalen Gedöns.

      Ich glaube definitiv auch, daß das System kurz vor dem Kollaps steht (wann, ist unklar, aber in dieser Unberechenbarkeit liegt ja auch einer der Fehler) und lege meine Millionen in Gold an.

      • 22. April 2011 01:15

        Rettungsschirme: aufgespannt, bis kein Sonnenstrahl mehr auf die Muttererde trifft: Dunkelgedöns, Lichtloskollaps. ABC. Poor on nicht nur Ruhr.
        Wenn ich Berichte von der Frankfurter Börse höre, höre ich von gefühlten Temperaturen und anderen Windigkeiten; und ich weiß, daß es bestimmte Summen überhaupt nicht gibt. Bzw. nur in einem Wahnsystem.
        Ein Buch von Leo Löwenthal hieß „Mitmachen wollte ich nie“.

    • 25. April 2011 18:24

      @Hermanitou & Louis Levy
      Ich kann mich noch gut Erinnern als Merkel und Steinbrück vor laufenden Kameras den Deutschen versichert haben, dass ihre Bankkonten sicher sind, dafür verbürge sich die Bundesregierung. Wenn die Deutschen das nicht geglaubt hätten und ihr Geld abgehoben hätten, gäbe es heute den Euro nicht mehr. Ich verweise in dem Zusammenhang auf mein Blog: „Proudhon, Gesell, Feder, Marx und die regressive Kapitalismuskritik“, vor allem auf den Konkret-Text von Gremliza!

  3. 22. April 2011 11:17

    und noch was über die christliche Leitkultur:

    „Ich möchte gerne zu Pontius Pilatus!“
    „Das geht heut net, er hatn Kreuzverhör“

    • 22. April 2011 12:39

      Ein sehr aktueller Dialog; gerade heute, am Freitag, Karfreitag.

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