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Usbekistan

10. März 2011

Mal etwas aus einer weniger im Brennglas der Weltöffentlichkeit stehenden Gegend. Habe heute Spannendes über Usbekistan gelesen. Das Land, Nachfolgestaat einer aufgeteilten Sowjetunion, ist mehrheitlich islamisch, hat aber eine laizistische Verfassung. Die mehrheitlich gesprochene Sprache ist reines Turkmenisch. Nun sind in den letzten Jahren über 50 türkische Firmen und Leute wegen „islamistischer“ Aktivitaeten vor Gericht gekommen. Der Vorwurf war auch, dass die aus der Türkei gekommenen Geschaeftsleute die verbotene „Nurcus“ (eine islamistische Gruppe) unterstützt haben sollen. Alle möglichen grossen türkischen Firmen, vom Supermarkt bis zur Sprachschule, wurden geschlossen. Türkische Schulen waren wegen religiöser Propaganda schon eher verboten worden. Usbekische Stıdenten wurden aus der Türkei zurückgeholt.

Ist das alles „kommunistische“ Aktivitaet? Ist das usbekische Regime reaktionaer? Oder haben diese Türken den Ideen der Aufklaerung einen Baerendienst erwiesen?

Weiterlesen hier:

http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=uzbekistan-steps-up-pressure-on-turkish-business-2011-03-10

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One Comment leave one →
  1. 10. März 2011 17:53

    Ich vermute mal diese Türken haben den Ideen der Aufklärung keinen Dienst erwiesen. Ich weiß aber sehr wenig über Usbekistan. Die Todesstrafe ist immerhin abgeschafft. Eine säkulare Verfassung ein guter Anfang.

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