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Militarismus und Nationalismus: UEFA-EM

22. Juni 2016

Vorwärts und nicht vergessen!

soccer-34248_1280.pngEM-Krawalle breiten sich aus, meldete die Presse und: Fünf Verbände stehen unter Beobachtung, weil sich ihre „Fans“ besonders schlimm aufführen würden. Das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit, denn die UEFA selbst schürt seit Jahren den Nationalismus und sorgt mitsamt Presse und Fernsehen dafür, dass der Fussball sich nicht völkerverbindend, sondern in Nationalsiegen oder Niederlagen auf dem Spielfeld und drumherum definiert.

„Stimmungsvolle Nationalhymnen“ werden wir hören, schmachtete Tom Bartels gestern beim Spiel Nordirland-Deutschland in sein Mikrofon und: Wie immer könne man den Inhalt der Nationalhymnen auf Videotext mitlesen (und mitgrölen?)  Und im Vorfeld wird der unsäglich-unerträgliche deutsche Schlagersänger Grönemeyer mit seiner mehlig-abgehackten Stimme vor die Kameras geführt und darf dort dann hoffen, dass die Nordiren unserer Mannschaft  „nicht so schlimm auf die Knochen gehen“. Der Mann hat ja auch gar keine Vorurteile. Seine selbst auferlegten Denkbarrieren fangen schon mit den billigsten Schubladen, die man im Hirn hat, an, nämlich…

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Ehre weiblich und Ehre mȁnnlich

1. Juni 2016
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Zu allen Zeiten konnten Mȁnner im Kampf viel Ehre gewinnen. Nur ein Feigling weigert sich, zu kȁmpfen oder desertiert aus der Armee. In den Krieg zu ziehen aber war und ist ehrenhaft (siehe Kriegsgefallene und deren Grȁber oder Denkmȁler – in Hamburg sah ich eines aus dem Ersten Weltkrieg: “Deutschland muss leben – und wenn wir sterben müssen!”). Warum ziehen Mȁnner in den Krieg? Um ihre Frauen und Kinder zu schützen.

Frauen aber kȁmpfen nicht. Sie kochen Linsensuppe. Ihre Ehre liegt nicht in Kampf und Krieg, sie ist – zwischen ihren Beinen. Unter allen Umstȁnden sollten sie treu sein. Oh Unglück, wenn ein Liebhaber gefunden, oh Katastrophe, wenn daraus eine Schwangerschaft entsteht! Ein solches Weib muss sterben. Am besten von eigener Hand oder der des Bruders. Ich rede gerade nicht von der Steinzeit. Leider ist diese Mentalitȁt durchaus auch im Heute verbreitet. In den 60ern des 20. Jahrhundets galt es in Deutschland noch durchaus als Schande, ein uneheliches Kind zu haben. Und wir wissen alle von Ehrenmorden….

Die Frauen und Töchter des Feindes aber zu vergewaltigen, ist natürlich in Ordnung.

Religion?

27. Mai 2016
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Zur Zeit steuern wir schnurstracks auf eine Konfrontation (der Zivilisationen? der Kulturen? der Religionen?) zwischen Ost und West zu. Mit Ost und West meine ich hier hauptsaechlich das „Christliche Abendland“ und die muslimischen Laender (Es gibt ja zum Glück noch Israel, Japan und China, die allesamt auch im Osten laegen). Im Westen reden rechte Populisten voller Wut gegen Muslime an, in den muslimischen Laendern herrschen seitens der Maechtigen Hassreden gegen die „westliche, technische Zivilisation“ vor (sofern sich da nicht Sunniten und Schiiten gegenseitig zerfleischen).

Aber ist das wirklich Islam gegen Christentum? Was hat die CDU, die Christlich-Demokratische-Union, die ja wohl weder christlich, noch demokratisch, noch uniert ist, mit den Bestrebungen „unseres Heilands“ zu tun? Ein Nebensatz in der Tagesschau, deren Nachrichten mich im allgemeinen nicht vom Hocker reissen,  machte mich stutzig: „Heute wurde in Leipzig der Katholikentag eröffnet, in einer Stadt, in der ja sehr wenige Christen leben.“ Und was haben die illegalen Interventionskriege des Westens im Irak und in Afghanistan mit Naechstenliebe zu tun? Jessas!

Andererseits: Kommen stehlen, bestechen, schmieren, sich bereichern, etwa als erstrebenswerte Ziele im Koran vor? Oder das Bauen von ebenso illegalen, gargantuesken Palaesten? Ist es möglich, dass hier bei uns ebenfalls sehr wenige Muslime leben?

 

Der Gaza-Streifen

3. Mai 2016
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Der Gaza-Streifen ist das einzige Stück Land der Erde, das mit “Streifen” bezeichent wird. Ansonsten gibt es nur Zebrastreifen, Streifenwagen und Streifenhörnchen. Was sagt der Zebrahengst zur Stute? Wenn ich dich nur seh‘, krieg ich Streifen… Doch zurück zum Gaza-Streifen. Dort herrscht in den Häusern und in den Hirnen die Hamas. Ihre Fahnen sind grün. Raketenstellungen stellen sie in den dortigen Kinderzimmern auf. Die Raketen fliegen bis Tel-Aviv. Pro Tag werden hunderte solcher Flugkörper abgeschossen. Einige kommen auch zurück, dazu israelische Panzer und Fusstruppen. Trotzdem konnte ein entführter israelischer Soldat für Jahre versteckt werden. Die Zeichen dort stehen eher auf Vernichtung denn auf Aufbau. Nur Kinderzimmer werden mit mühsam durch Tunnels geschmuggeltem Beton ausgebaut. Lieber sollte die Hamas genügend Kindertagesstätten errichten, aber das tun andere Länder ja schliesslich auch net.

Krämerseelen und das Wunder von Köln

26. Februar 2016

Vorwärts und nicht vergessen!

„Lasset die Kindlein zu mir kommen“ – sprach Jesus und auch die Kanzlerin hieß die Kindlein, Mütter und Väter, die auf der Flucht vor den vom Westen angezettelten Kriegen und Zerstörungen waren, willkommen. Und wurde mit Lob überhäuft, zeigte sie doch eine überraschend mitmenschliche Regung, die ihr nur Wenige zugetraut hatten.

Daraus wurde dann die „Willkommenskultur“ und die Deutschen mutierten vom engherzigen gewaltbereiten Griechen-Bashing zu einem „Wir-sind-das-Gutmenschen-Volk“. 

Gleichzeitig verharmloste man die Meldungen über hunderte von brennenden Assylunterkünften ebenso wie über zunehmende Übergriffe auf Menschen, die sich im Namen der Mitmenschlichkeit engagierten. Ganze Landstriche strichen die Mitmenschlichkeit und wurden zu braunen hasserfüllten Gebieten.

Statt nun aber Mitmenschlichkeit, Nachbarschaftshilfe und Nächstenliebe zu praktizieren, sprangen die Bayern-Bazis und Sachsen nur zu gerne den Hass-Parolen bei und unterstützen seitdem den rechten Mob mit immer neuen Forderungen nach Eindämmung des Flüchtlingsstroms, der anscheinend mit der Wucht eines Tsunamis über Deutschland hereingebrochen ist.

Und dann noch das Wunder…

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Warum soll man SPD wählen?

23. Februar 2016

Vorwärts und nicht vergessen!

Eine gute Frage. Weil….

Sozialdemokraten die Guten sind?  Sind dann die Anderen alle die Bösen? Oder weil die SPD das Schlimmste verhindert?  Das Schlimme aber mit vertritt?  Weil die SPD-Ministerriege einfach sympathischer ist als die CSU-Bazis und die Unions-Zombies? Wem aber ist der Bundesaußenbrandstifter Steinmeier denn sympathisch?

Und im Schwabenländle – Hand aufs Herz- wer kennt denn Nils Schmidt? Und für welche Politik steht er denn? Man kennt vielleicht noch den Wolfgang Drexler, der zu jedem ominösen Tod eines NSU-Zeugen zu berichten weiß, es sei alles mit rechten Dingen zugegangen- jawohlja, mit RECHTEN Dingen, aber ansonsten – soviele zufällige Tode machen auch aus dem Genossen Drexler eine nicht ernst zu nehmende Witzfigur.

Brandstiftend zieht der Steinmeier durch die Welt, ebnet den Weg für Waffenexporte, indem er aus Stümperhaftigkeit (das wäre noch die wohlwollendste Version) oder mit System sich an der Destabilisierung der Ukraine ebenso beteiligt wie auch an der Destabilisierung der…

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Wahlen in der Türkei

2. November 2015
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Wahlen kommen hier recht oft vor. Manche Politiker wiederholen auch zwanghaft, sie seien ja gewaehlt worden (und könnten folglich tun, was sie wollten).
Man geht zu einer vorbestimmten Wahlkabine und gibt seine Stimme ab. Drum denkt man, man lebe in einer Demokratie….

Damit Wahlen einen Sinn haetten – und „demokratisch“ waeren, müsste aber zumindest Folgendes gegeben sein:
– 1 Mensch = 1 Stimme. Aus dem Waehlerverzeichnis dürfte niemand verschwinden, schon gar nicht über 600 000 Leute, auch dürfte niemand hinzugefügt werden.
– Gesichertes Rechtssystem. Gegen Wahlfaelschungen jeglicher Art müsste vor Gericht Einspruch erhoben werden können. Niemand dürfte von der Polizei oder von drohendem Unheil vom Waehlen abgehalten werden.
– Meinungsfreiheit und volle Information für jede/n: Die Medien müssten – nach Möglichkeit smile emoticon unparteiisch berichten. Es dürften nicht TV-Anstalten oder Zeitungskonzerne überwiegend in staatlicher (und das heisst hier: in parteiischer) Hand sein. Offensichtliche Lügen dürften keine Chancen haben, geglaubt zu werden. Pressekonzerne und TV-Anstalten dürften nicht ohne Gerichtsbeschluss und mit Polizeigewalt ausgeschaltet werden.
– Chancengleichheit: den verschiedenen Parteien müssten gleiche Geldmittel zur Durchführung ihrer Wahlkampagnen zur Verfügung stehen. Keine Partei sollte in der Lage sein, alle staatlichen Mittel (Transport: Wagen, Busse, Hubschrauber, Flugzeuge) (Medienpraesenz) (Bestechung) (etc) für eigene Zwecke einsetzen zu können. Waehler sollten nicht durch Geld oder Sachmittel zur Stimmabgabe bewegt werden können. Niemandem sollte für die „rechte“ Wahl ein Lebenspartner versprochen werden können. Menschen sollten nicht unendgeltlich zu Wahlveranstaltungen gefahren werden können, um breite Unterstützung des eigenen Wahlprogrammes vorzutaeuschen. Wahlen sollten nicht so oft wiederholt werden können, bis das „richtige“ Ergebnis herauskommt…..

P.S. Dies war vor den Wahlen geschrieben worden…

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