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Zuerst kommt das Fressen…

22. April 2013

 

hoeneßZuerst kommt das Fressen und dann die Moral. – Uli Hoeneß lebt dieses brecht’sche Bonmot mit Wurst und Seele.

Jetzt kann ich natürlich wie viele andere derzeit fragen, was denn den Uli auf die schiefe Bahn gebracht hat und darüber spekulieren, warum er – auch als die Schlinge sich schon zuzog – immer noch glaubte, ihm könne nichts passieren und immer noch vollmundig als Moralinstanz durch die Talkshows tönte.

Das muß wirklich was mit “Kleiner-Mann-ganz-groß” Mentalität zu tun haben, denn nur so ist zu erklären, daß er so seltsam distanziert über “die Reichen” dozierte, die ihre Steuern doch besser in Deutschland als “in der Schweiz und in Österreich” zahlen sollten. Irgendwie sah sich der Bayernpräsident weder als Normalbürger noch als Reicher.  Er war halt Hoeneß, der Metzgersohn aus Ulm, Eselsberg vom Unterer-Hasenkopf-Weg, der außerhalb aller Arm-reich-Kategorien allen Deutschen erzählen konnte, durfte, mußte, nach welcher Moral hierzulande zu leben sei.

Ich vermute mal, daß er sein Schweizer Nummerkonto weitgehend verdrängt hat, obwohl er es sicher regelmäßig nachfüllte.

Nun kommt also der tiefe Fall, und so lernt der Uli , wie sich seine bisherigen Freunde in Rekordzeit von ihm absetzen, sei es der Seehofer oder die CSU-Landesgruppenchefin im Bundestag, sie alle haben heute Mühe, ihn überhaupt noch zu kennen.  Wenige Freunde werden übrigbleiben, aber das ist eben auch eine Lehre, die wir wohl alle mal machen müssen.  

Viel interessanter allerdings ist die Frage, wie das eigentlich funktioniert. Da hat der Uli also einen Haufen Geld. Das liegt erst mal bei einer Sparkasse auf dem Girokonto oder auf dem Sparbuch.. Und dann?  Wer transferiert das Geld?  Die Millionen?  Ich muß die Zinsen meiner Ersparnisse versteuern, da ist die Bank hinter mir her wie der Teufel hinter dem Weihwasser.

Hoeneß aber offensichtlich nicht. Statt dem Antrag auf den Zinsfreibetrag und dann der Abgabe einer Einkommenssteuererklärung hat er offensichtlich das Know-How und die entsprechenden Helfer und Helfershelfer bei seiner Sparkasse / Bank, die er beauftragen kann, einen Großteil seines Vermögens in die Schweiz zu transferieren und dort zinsbringend anzulegen.

Ich nehme mal an, es ist das Geld, das er mit den Nürnberger Würstchen verdient. Allerdings wäre bei dieser Ich-bringe-Geld-auf-die-Seite-Mentalität von Uli Hoeneß natürlich auch zu fragen, ob er in seiner Funktion als Geschäftsführer des FC Bayern alles über das deutsche Vereinskonto abgewickelt hat oder ob es da auch einen Schweizer Ableger gibt.

Die Frage ist also hauptsächlich, wie man den Sumpf trockenlegt, in dem Hoeneß und Konsorten so trefflich immer reicher und fetter werden.

Und das ist die Frage, welche Rolle die deutschen Banken spielen und wann endlich die Helfershelfer in den Chefetagen der Banken zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Unter Geiern

27. März 2013

VettelDer potthässliche Deutsche hat derzeit mehrere Gesichter – er merkelt, schäublet, vettelt, neuert und bayert.

Während Schäuble und Merkel das Enteignungs-Dreamteam Europas sind, die dafür sorgen, daß die Ersparnisse der kleinen Leute 100.000 € nicht überschreiten (dafür kann man sich derzeit hierzulande grad mal eine Zwei-Zimmer-Wohnung auf dem Land oder eine Besenkammer in München kaufen) und das Ganze “Selbstbeteiligung” nennen, aber in Wahrheit nichts als Enteignung und Diebstahl praktizieren, finden die Spezialdemokraten und Grünen das Ganze schon in Ordnung, man müsse halt “Maß halten”.  Eine unheilige Allianz zwischen Sozialisten, ökologischen Fanatikern und Christen regiert und opponiert in diesem (unserem?) Land.

Bisher gings nur gegen Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, nun sind die Leute demnächst dran, die Sparbücher und Lebensversicherungen haben, in dem dummen Glauben, das Kapital und seine Bankinstitute griffen nicht bei der erstbesten Gelegenheit darauf zu.  In Zypern fand – wie der EZB-Präsident richtig bemerkte, ein erster Testlauf (“eine Blaupause”) statt, künftig wird vor den Langfingern aller Staaten und systemrelevanter Parteien nichts mehr sicher sein. Das allerdings ist sicher.

Der Vettel häßlichtert sich durch das Formel-1-Kreiselfahren. “Mark ist zu langsam- räumt ihn aus dem Weg”, funkte er in bester deutscher Herrenrassen-Manier an seine Box. Und als diese nicht parierte, räumte er den Webber selbst von der Strecke.  Auf sein anschließendes Sorry sei getrommelt und gepfiffen, letztendlich ist das die gleiche Mentalität, mit denen die Zypern gerade von der Strecke abgeräumt werden: “Selber schuld”, meinte Schäuble den Zyprioten attestieren zu müssen.

Um die Kassachen so richtig aus dem Weg räumen zu können und dies ganz todsicher, setzte der Deutsche Fußballbund mitsamt ZDF das Hinspiel auf Mitternacht in Kassachstan an, weil der Mensch ja um diese Zeit seine sportliche Höchstleistung abrufen kann…  Die deutschen Fußballer schon, denn für die war es gefühlt um sieben Uhr abends.  - Noch krasser war es dann beim Rückspiel, dort wachten die Kassachene erst so gegen  3.30 Uhr ihrer Zeit auf und setzten dem arroganten Neuer gottseidank doch ein Ei ins Osternetz.  Was dann bei dem ARD-Blubberkommentator, der sich aus unerfindlichen Gründen “Sportjournalist” nennen darf, gleich zu Heulen und Zähneklappern während der ganzen zweiten Halbzeit führte, nachdem er die erste Halbzeit noch von den kommenden deutschen Weltmeistern phantasierte. 

Eines ist sicher: Weltmeister werden die Jungs in Brasilien nie, die kriegen schon seit Jahren keine Ecke und keinen Freistoß mehr ins gegnerische Netz, selbst wenn sie den Unfairnesspreis für abartige Spielzeit-Ansetzungen locker gewinnen.

Schließlich und endlich sind wir Deutschen ja auch Windhunde. Wieder einmal ging es darum, das bayrische “Miar-san-miar”-Gefühl zu internationalieren und den Münchner Nazi-Prozess gegen die einzig verbliebene Nazi-Frau (In Bayern gibts keine Nazis, nur Bazis…) zu einem echten Heim(lichkeits)spiel für die deutsche Regenbogenpresse zu gestalten.  Wer zuerst kam, mahlte zuerst (“Windhundverfahren”) und so dürfen nun weder türkische Reporter noch die BBC oder griechische Journalisten vom NSU-Prozeß berichten. Kein Platz für Europa und die Welt. Echt bayrische Bazis haben die fremden Schreiberlinge schon im Vorfeld aus dem Weg geräumt.

Fazit:  

Europa ist unter die (deutschen) Geier gefallen, ein edler Old Shatterhand ist nicht in Sicht, dafür blüht den Menschen fast täglich eine neue “geht-aus-dem-Weg” Kampagne der deutschen Herrenrasse.  Widerlich.

Moderne Bankräuber

18. März 2013

 

Arbeiter! – Die Sozialisten nehmen Euch Eure Ersparnisse und Oma ihr klein Häuschen. So zeterten Politik und Presse gegen Sozialisten und Kommunisten. Heute haben wir offensichtlich den Sozialismus verwirklicht. Schäuble und Merkel klauen den Menschen in Zypern ihre Ersparnisse und hartzen hier Omas Klein Häuschen weg.

Wer hätte das damals gedacht? -  Die wahren Sozialisten sitzen in Brüssel und im Internationalen Währungsfonds, in den christdemokratischen Regierungen, im Europaparlament und den sozialdemokratischen Parteien.

Die SPD beispielsweise findet es völlig in Ordnung, daß die Spareinlagen der Zyprioten geklaut werden. Nur nicht ganz so viel, meint Martin Schulz, Präsident des europäischen Parlaments und Sozialdemokrat. So ab 25.000 € Guthaben ist es für ihn völlig in Ordnung, wenn die Ersparnisse prozentual geklaut werden.

Das ist moderner Bankraub: Erst zocken die Banker und verzocken sich, dann läßt man das gemeine Volk bluten, sperrt ihre Konten und beschließt, sich an dessen Ersparnissen schadlos zu halten.

Sämtliche Versicherungen, das ersparte Geld sei ja sicher, sind seit Samstag Schall und Rauch. Und man muss schon ganz schön blöd sein um zu glauben, es träfe nur die Zyprioten. Wenn dies durchgeht, dann dürfen sich die Spanier, Italiener, Franzosen etc. auch schon mal warm anziehen, sofern sie sich warme Kleidung noch leisten können. 

Und wer meint, wir Deutschen seien ja im Auge des Sturmes und damit auf Dauer vor den Langfingern um Schäuble und Merkel herum geschützt, der ignoriert, daß der Räuber Hotzenplotz ein deutsches Kind ist und heutzutage nicht nur Oma ihr klein Kaffeemühle klaut. Kasper, Seppl und Wachtmeister Dimpflmoser in allen Ehren, aber dem europaweit agierenden Kapitalsozialismus kommt man mit rumkaspern nicht mehr bei.

socialismDas Einzige, was gegen diese Figuren und ihre Banken hilft, ist ein echter Sozialismus. Die Reichen entreichen und die Banken vergesellschaften. Und Omas Klein Häuschen mitsamt der Kaffeemühle gehört ihr. Genauso wie ihr Sparstrumpf.   

 

Der Franz, der kann’s!

14. März 2013

 

merkelAngela Merkel wünscht sich vom neuen Papst “Orientierung, nicht nur in religiösen Fragen”. Stellt sich die Frage, ob sie bisher orientierungslos Europa durchregiert.

Vom Gauckler der Nation wünscht sie sich Reden zur Freiheit, die dieser nicht nur seit er Bundespräsident ist, unendlich oft bei jeder sich bietenden Gelegenheit bis zum Erbrechen von sich gibt.

Vom Dalai Lama wünscht sie sich Inspiration – dieser träumt von der Renaissance einer Sklavenhaltergesellschaft in Tibet, die weiland von den Chinesen zurecht aus dem Land gejagt wurden. Feudaler Obrigkeitsstaat als inspirierende Perspektive? – Wir gehen alten Zeiten entgegen.

Von der FDP möchte sie Orientierung in Fragen der Homosexualität.  Die dortige Altherrenriege tauscht gerne Hosenanzüge gegen  gut gefüllte Dirndl aus…

Von der SPD wünscht sie sich Orientierung, wie man Menschen ins Elend stürzen kann, indem man maßgeschneiderte Hartzprogramme entwickelt. Die wird weiter liefern,mit ihr zusammen Reiche fördern und von armen Menschen ihr letztes Hemd fordern.

Mit Schäuble und den Banken sowie den Rating-Agenturen orientiert sie sich an den Bedürfnissen der Zocker und Abzocker in der Wirtschaft und an den Börsen. Gespart und schuldengebremst wird auf Kosten der Lebensperspektive der Jugend Europas und der Sozial-Renten-und Gesundheitsgrundsicherung. 

Den neuen Oberschamanen der katholischen Kirche braucht sie für die Absolution all ihrer Politik, die sich am Prinzip Gier ausrichtet und dabei Respekt und Menschlichkeit über Bord geworfen hat. Ein Rettungsring von der römischen Kanzel Richtung Merkel, das wünscht sie sich. 

Kein Problem:  Der Franz, der kann’s.

 

Kardinalssuche mit Granit (für Albert S.)

6. März 2013

Viele, die meisten von uns, laufen zuhause in anderen Klamotten rum als auf der Strasse. Das wurde mir erst sehr spät klar. Ich hatte in meinem Leben immer morgens das angezogen, womit ich den ganzen Tag verbrachte. Andere, kaum haben sie die Wohnungstür im Hohenschönhausener Plattenbau hinter sich zugeschmissen, werfen als erstes die Schuhe von sich, dann alles Zeug bis auf Unterwäsche, um alsbald in Jogginghose und T-Shirt zu schlüpfen und sich die Hornhaut am Fußballen mit Bimsstein zu schmirgeln. Gibt es wohl noch die Kittelschürzen, die die Hausfrauen einst trugen, graublau mit weißen Punkten oder dezentem Blumenmuster?
Was trägt ein Kardinal „zuhause“? Geht er ganz zivil, etwa in leichter Leinenhose, geflochtenen Lederschuhen und einem beigen Hemd von Armani?
Und wie ist sein Zimmer eingerichtet? Ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch, ein kleiner Marmoraltar mit Betstuhl. Die Auferstehung des Herrn oder die Madonna von Foligno sollte es darüber schon sein.
Wer bügelt seine Soutanen? Wo bewahrt er seinen Kardinalring mit dem großen Kristall, den er seinen kniefälligen Gästen zu einem Hauch von Kuss reicht? Wo ist sein Giftschränkchen? Lauter Klischees.
Schau mal einem dieser Herrn lange ins Gesicht, sei es Herrn Krenn oder einem auf Raffaels Bildern. Dort findest Du Kirchengeschichte. Ein Konvolut von Macht, Intrige, Spieltrieb, Alkohol und Knabenschändung. Curriculum vitae. Die sandige Rennbahn des Lebens. Ein jeder sieht sich insgeheim als Heiliger Vater. Habemus Papam! Weißer Rauch.
Es beginnt mit 14 im Priesterseminar im niederbayrischen Landshut, oder in Freising, wo die Isar ihr Bett bis zum Rand füllt. Dein Vater war Schneider oder Kurzwarenhändler. Deine Schwester heiratet jung nach Amiens, damit Du Deines Vaters Wunschkarriere einschlagen kannst. Das Land Deiner frühen Kindheit ist weit und duftend – selbst wenn sein Anblick für Dich fortan von den Schriften der Kircheväter gefiltert sein wird.
Oder Du besuchst das Seminario Carlo Borromeo in Domodossola. Dort war der Torrente Ossola fleißig mit Granitschleifen. Tatsächlich gibt’s noch im 20 Jahrhundert einen jüngsten Bergbauernsohn vom Simplon? Ich staune. Die Kirche übernimmt alle Kosten Deiner langen Ausbildung, auch wenn Du ein hochgezüchteter Jesuitenzögling aus Lagos, Wien oder Montevideo sein solltest, egal.
Irgendwo in einer Bucht des östlichen Mittelmeers sind bereits jetzt die Purpurschnecken für Deine Einkleidung am Werk.

Drei Themen, der Ghia und Porschepferde von VW in OS

25. Februar 2013

Mach´mir ´n Dia vom Karmann Ghia | 1913 das erste Patent: eine Mechanik für Klappverdecke | Mach´mir n Dia vom Karmann Ghia | 1949 Käfer-Cabriolet | Mach´mir ´n Dia vom Karmann Ghia | 1980 Cabriomodelle des Ford Escort | Mach´mir ´n Dia vom Karmann Ghia mit 30 PS und 115 km/h Spitzengeschwindigkeit | oder doch lieber ´n Dia vom VW Porsche (dem 914) samt 1,7-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit 80 PS hinter den Sitzen (Mittelmotor)

„Sprechen wir von antisemitischen Äußerungen, bei denen sich die Person vielleicht gar nicht bewusst war, eine Grenze zu überschreiten? Oder geht es um jemanden mit einem Antisemitismus-Problem – der sich dieses Problems bisher gar nicht bewusst war -, oder sprechen wir von einem Antisemiten?“ (Abraham Cooper vom SWC) 3D-Definition: Delegitimierung, Doppelstandards, Dämonisierung

Maßnahme 011
zur Wiederherstellung
der Harmonie eines beschädigten Universums
von Stephan Us
Ich liebe Schilder, sie wollen uns immer so belehrend darauf hinweisen, was an jenem Ort und zu jener Zeit zu tun ist bzw. zu unterlassen. Deshalb nun heute ein richtiges Blechschild als Maßnahme. „Sieh unter deine Füße!“ – Ich habe es an einem wunderbaren Ort der Weggabelungen am Aasee aufgestellt. Was er bedeuten soll? – „Sieh unter deine Füße!“

Der Papst, die Klingonen und Gottes Meteorit

18. Februar 2013

Wenn man all den Unsinn liest, der derzeit über den Papst, den Meteoriten im Ural und den Asteroiden verbreitet wird, ist eine Richtigstellung hier dringend notwendig:

Der Papst kündigt am 11.02. seinen Rücktritt an, weil er seine Schäflein nicht mehr hüten kann. Ihm ist klar geworden, daß er als Stellvertreter Gottes sich nicht mit den  hundertausendfachen Kindesmißbrauchern, Moralaposteln und bigotten Inquisitoren,  die vom Vatikan ausgebildet, angestellt und bezahlt werden, auseinandersetzen will.  Er strebt nach Höherem.

Gott, der derzeit in einem weit entfernten Sonnensystem unterwegs ist, um auch dort Adams und Evas zu schaffen, erfährt erst am Freitag vom Rücktritt seines Stellvertreters. Er reagiert sofort und schickt in einem Ein-Mann-Raunschiff einen neuen Stellvertreter los, der auf der Erde für Ordnung und Zucht sorgen soll.

Die Klingonen kriegen das Ganze spitz. Da sie Gott gerne einen kleinen Streich spielen wollen, senden sie zeitgleich den Asteroid 2012 DA14 los, um den neuen Papst noch abzufangen, bevor der auf der Erde landen kann.

Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd. Fassungslos verfolgen die Erdlinge, die über große Fernrohre verfügen, das Treiben im All.

Hier ein Originalbild vom Freitag, 15.02.2013:

Klingonen jagen neuen Stellvertreter Gottes

Kurz bevor der neue Papst plangemäß in den USA auf dem normalen UFO-Landeplatz in Roswell, New Mexico landen kann, wird er vom Klingonen-Asteroid eingeholt und fast gekapert. Nur durch eine Richtungsänderung kann er das verhindern. Gottes Raumschiff landet daher außerplanmäßig und mit großem Brimborium im Ural.  Der internationalen Öffentlichkeit wird das Ganze als “Meteoriteneinschlag” verkauft.

Während der neue Papst ziemlich lädiert in den Petersdom gebeamt wird, um dort in der üblichen Konklaveshow mit schwarzen und weißen Rauchschwaden nach einigen Fake-Wahlgängen von den anderen Marionetten, die Gott als Kardinäle eingesetzt hat, auserkoren zu werden.

Da der neue Papst lädiert ist und einen ordentlichen Schlag ans Hinterhirn erhalten hat, braucht man sich nicht zu wundern, wenn er wieder unverständliche Dogmen verkündet und zum Beispiel frauen-sowie schwulenfeindliche Predigten halten wird. Gott wirds nicht jucken, der ist anderweitig mit neuen Schöpfungsgeschichten beschäftigt. Außerdem wird das Beharren des neuen Papstes an so unlogischen Dingen wie Marias unbefleckter Empfängnis oder der Himmelfahrt von Jesus Christus sowie seine verklemmte Haltung zur Sexualität der beste Beweis sein, daß er schon angeschlagen von seiner Landung mit seinem Raumschiff ins Amt startete…

Die Klingonen ärgern sich, daß er ihnen doch noch einen Haken geschlagen hat und fliegen einige tausend Kilometer an der Erde vorbei. Sie senden allerdings noch eine Botschaft an Captain Kirk alias William Shatner alias Denny Crane. Darin kündigen sie an, auch weitere Stellvertreter Gottes abfangen zu wollen oder irreparabel zu beschädigen.  Aber Päpste, die dummes Zeug von sich geben, sind wir Erdlinge ja schon seit vielen Jahrhunderten gewohnt.

Die CIA landet derweil im Ural und schnappt den Putinisten die wertvollsten Teile von Gottes Raunschiff weg, um  dieses in Roswell nachbauen zu können.  Das wird allerdings dauern, denn so ein göttlicher Bauplan mit all seiner Unlogik hat es bekanntlich in sich…

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